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Auswahl: Die zehn Stücke für das Theatertreffen 2013

Disabled_Lorraine-dancingAus Berlin ist „Disabled Theater“ von Jйrфme Bel eingeladen (Foto), eine HAU-Koproduktion, die die Grenzen zwischen „Behinderten“ und „Gesunden“ (was immer das sein soll) untersucht, und Herbert Fritschs „Murmel Murmel“ (Volksbühne), das alle Grenzen zwischen Wahn und Sinn sprengt. Brechts beliebten Smashhit zur Wirtschaftskrise, „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ hat Sebastian Baumgarten am Schauspielhaus Zürich inszeniert – nicht als Stück aus der Gegenwart deregulierter Finanzmärkte, sondern mit entschlossenem Retro-Appeal.
Apropos Retro: „Jeder stirbt für sich allein“, Regie: Luk Perceval, kommt aus dem Thalia Theater Hamburg zum Theatertreffen. Einen noch besser abgehangenen Roman-Klassiker hat Sebastian Hartmann am Schauspiel Leipzig inszeniert: „Krieg und Frieden“ – auch das fand die Jury bemerkenswert. Vom Schauspiel Frankfurt kommt „Medea“, Regie: Michael Thalheimer,  aus Köln „Die Ratten“, Regie: Karin Henkel und „Reise durch die Nacht“ von Friederike Mayröcker, Regie: Katie Mitchell. Auch die Münchner Kammerspiele sind mehrmals vertreten: Sebastian Nübling hat „Orpheus steigt herab“ von Tennessee Williams inszeniert, Johan Simons „Die Straße. Die Stadt. Der Überfall.“ von Elfriede Jelinek.     

Foto: Michael Blause

Theatertreffen 2013
3. bis 19.5.
, Haus der Berliner Festspiele u.a.
Der Vorverkauf beginnt am 19.4., [email protected]  

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