Kooperation

„BLACK AND WHITE ain’t no colours“

Das Theater Strahl begibt sich in „BLACK AND WHITE ain’t no colours“ auf einen interkulturellen Roadtrip

Foto: Marjana Verhoef

Im April reiste die Schauspielerin Beate Fischer (Foto li.) mit zwei Kollegen des Jugendtheaters Strahl und der Regisseurin Anna Vera Kelle nach Simbabwe, um einen ganz besonderen Kulturaustausch zu beginnen. In Bula­wayo, der zweitgrößten Stadt des von Robert Mugabe seit 37 Jahren diktatorisch regierten Landes, trafen sie junge Tänzer und Sänger der Kompagnie ­Iyasa sowie deren Gründer, den Komponisten und Choreografen Nkululeko Inno­cent Dube. Gemeinsam machten sie sich an die Entwicklung eines Stücks, das eben diese Begegnung von Menschen unterschiedlicher Welten und Kulturen behandelt. Auf ­Augenhöhe sollen die gegenseitigen Vorurteile und Differenzen thematisiert werden, damit aus dieser Defizit- eine Potenzialperspektive erwächst.
„Mit ,BLACK AND WHITE ain’t no colours‘ ist einer unserer spannendsten Abende entstanden“, meint Theater-Strahl-Intendant Wolfgang Stüßel stolz. Die konkrete politische Situation in Simbabwe spielt dabei keine Rolle, es geht um die ganz private Begegnung zweier Kulturen. Das vom Goethe Institut geförderte Stück erzählt mit Musik, Tanz und viel Humor vom kollaborativen Arbeitsprozess in einem „Transitraum zwischen den Kulturen“ und von der Bildung einer utopischen Gesellschaft im Kleinen.

STRAHL.Halle Ostkreuz Marktstr. 9 –12, Lichtenberg, Do – Sa 29.6. – 1.7., 6.7. – 8.7.,19.30 Uhr + Di 4.7. – Do 6.7., 11 Uhr, Eintritt 16, erm. 10 bzw. 7,50 € (Schüler)

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