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Corinna Harfouch liest und spielt „Phädra“

Corinna Harfouch liest und spielt

Das beste Theater findet im Kopf statt. Zumindest wenn eine kluge Schauspielerin wie Corinna Harfouch sich lesend, sprechend, denkend mit großen Bühnenfiguren und Künstlern auseinandersetzt und man ihr dabei zuhören darf. Ende November beginnt Harfouch am Deutschen Theater eine Matinee-Reihe, bei der sie sich als Lesende, Spielende, Gastgeberin und Regisseurin ihrer selbst extremen Figuren der Kunst und des Lebens widmet: Phädra, Elektra, Don Giovanni, Kassandra. Dazu lädt sie sich Musiker und bildende Künstler ein, die sie bei der Interpretation ihrer Lieblingstexte begleiten. Harfouch eröffnet die Reihe mit Racines „Phädra“, die Tragödie einer Frau, die ihren Stiefsohn liebt und daran zugrunde geht. „Leidenschaft, Energie und Intelligenz bündeln sich in dieser Frauengestalt, die erst durch den Tod von der Raserei des Eros erlöst wird“, verspricht das Deutsche Theater.     

Text: Peter Laudenbach

Foto:
Arno Declair

Corinna Harfouch: Phädra Deutsches Theater, So 23.11., 11.30 Uhr, ?Karten-Tel. 28 44 12 25

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