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David Marton spielt an der Volksbühne entspannt mit „Macbeth“

schottenstueck_3874_c_ThomasAurin… Theater müsste zwangsläufig mit Sinn und Bedeutung zu tun haben, ist zumindest, wenn das Musik-Dekon­struktions-Genie Sir Henry entscheidend mitwirkt, eine Freude. So ein – zumindest für Freunde des gepflegten Performanceschabernacks – unterhaltsamer Abend ist „Das Schottenstück“, das David Marton sehr frei nach „Macbeth“ an der Volksbühne inszeniert hat. Erfreulicherweise behelligt Marton, anders als zuletzt an der Schaubühne, den Zuschauer diesmal nicht mit prätentiöser Bedeutungsschwere, dafür landet er gern mal in der Schlingensief-Kopie. Vom Dramenpersonal ist nur Lady Macbeth übrig geblieben, die die Ehre hat, von der tollen Lilith Stangenberg im expressionistischen Stummfilmstil oder als auf den Tasten des Flügels tänzelnde Wahnsinnige gegeben zu werden.

Text: Peter Laudenbach

Foto: Thomas Aurin

tip-Bewertung: Zwiespältig

Das Schottenstück Volksbühne, So 3.11., 18 Uhr; Mo 11.11., 19.30 Uhr, Karten-Tel. 24 06 57 77

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