Theater

Die anderen Geschwister Pfister

Sisters_Porch___Michele-HeddermanDass singende Pfister-Geschwister in der Bar jeder Vernunft gute Laune machen, ist ja nun nicht unbedingt neu. Aber die Pfister Sisters, die in diesem Sommer in der Bar spielen, sind keine lustig überdrehten, amerikanisierten Schweizer, sondern eine Girlgroup mit drei bestens aufgelegten Wuchtbrummen aus New Orleans, Louisiana, und mit den Geschwistern Pfister weder verwandt noch verschwägert. Die Musical-Comedy, die die drei weißen Sängerinnen mit den schwarzen Stimmen in Berlin bei ihrer Europapremiere auf die Bühne bringen, bedient sich im Nostalgiefundus von „Mr. Sandman“ bis zu „Bei mir bist du schön“ oder dem unkaputtbaren „It dont mean a thing if it ain’t got the swing“ – aber die legitimen Nachfolger der Andrews Sisters servieren das so hinrei?end charmant, dass die Songs aus den 30er Jahren frisch klingen, als wären sie eben erst geschrieben worden. „Der sophisticated Sound der Pfister Sisters verbindet Witz, Tradition und Subversion im Stil der Marx Brothers mit purer Lebensfreude“, schwärmt die US-Musikpresse von Holley Bendtsen, Yvette Voelker und Debbie Davis, die als Pfister Sisters das Lebensgefühl von New Orleans nach Berlin bringen.

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