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Die Prophezeiung „Bazaar Cassandra“ an der Neuköllner Oper

Die Prophezeiung

An der Neuköllner Oper nehmen der Komponist Enric Palomar und der Autor Marc Rosich (La Fura dels Baus) die Apokalypse ins Visier. Egal, ob der Klimawandel, steigender Meeresspiegel, Finanzkrisen oder soziale Spannungen für den großen Crash sorgen – für Katastrophenliebhaber ist seit Cassandras düsteren Prophezeiungen vor ein paar 1?000 Jahren klar, dass der Untergang naht. Rumms!
„Was bedeuten uns heute die Geschichten vom Umgang mit der Zukunft, die Mythen von den Sehern wie jener Cassandra, die den Sieg der Griechen voraussagt und zum Lohn missachtet und vergewaltigt wird?“, fragen sich die Katastrophenforscher der Neuköllner Oper. „Was, wenn in unserer zukunftshörigen Wissensgesellschaft eine wie Cassandra lebte, vielleicht in einem Trödelladen im Wedding oder in Neukölln?“ An der Neuköllner Oper ahnt niemand etwas von den seherischen Fähigkeiten der Trödelladen-Cassandra, bis sie vom Absturz eines Flugzeugs träumt, das der Freund ihrer Tochter nehmen wollte … Klingt nach einem schön düsteren Opern-Plot.   

Text:
Peter Laudenbach

Foto: Matthias Heyde

Neuköllner Oper, 9., 11., 12., 17.–19., 24.–26., 30., 31.10., 20.00 Uhr, ?Karten-Tel. 68 89 07 77

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