Theater

Die Schaubühne erinnert an Otto Sander

Otto_Sander_c_JensBerger_tipBildarchivWer ihn spielen sah, vergisst ihn nicht, ob in den Stücken von Botho Strauß oder in Robert Wilsons „Death, Destruction and Detroit“ in der großen Zeit von Peter Steins Schaubühne, zu deren Ensemble er in den 70er-Jahren gehörte, ob als durch ein graues Berlin irrlichternder Engel in Wim Wenders „Himmel über Berlin“ oder „Im weißen Rössl“ in der Bar jeder Vernunft. Otto Sander war natürlich ein Vollprofi, der mit seinen Gesten so sparsam sein konnte, weil er genau wusste, wie er sie einsetzen muss, aber vor allem war er ein Anarchist und Spieler – und ein Glück für alle, die das Theater lieben. Am 12. September ist Otto Sander im Alter von 72 Jahren gestorben.

Die Schaubühne erinnert mit Filmvorführungen großer Theater-Inszenierungen an Otto Sander: ?“Kalldewey, Farce“, Fr 27.9., 20 Uhr; „Drei Schwestern“, ?Sa 28.9., 19 Uhr; „Schlusschor“, So 29.9., 20 Uhr

Foto: Jens Berger

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