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Ein Interview mit Tangonale-Kurator Hans-Henner Becker

Hans-Henner Becker

tip Herr Becker, seit wann gibt es die Tangonale und wie lässt sich die Grundidee des Festivals beschreiben?
Hans-Henner Becker Die Tangonale findet seit 2011 in der ufaFabrik Berlin statt. Sie ist ein Festival der Tangokunst: Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Genres (Musik, Tanz, Literatur, Theater, Malerei) zeigen ihre Interpretation, ihren Ausdruck des Tango. Aber natürlich sind Besucherinnen und Besucher eingeladen zu tanzen.

tip Beim Tango denkt man an Argentinien, vielleicht auch an Finnland im europäischen Kontext. Welche Tango-Tradition gibt es in Berlin?
Hans-Henner Becker Berlin war immer eine Tangostadt. 1914 beispielsweise fand der erste Tangowettbewerb im Admiralspalast statt. Seitdem ist der Tango ein Teil dieser Stadt. Und heute gibt es Musiker, die in Berlin den Tango mit ihren Kompositionen beleben.

tip Was ist der Programm-Schwerpunkt in diesem Jahr?
Hans-Henner Becker Eine schwere Frage. Ich glaube, dass es unsere Mischung ist, die die Tangonale zu einem besonderen Erlebnis macht.

tip Richtet sich das Angebot auch an Tango-Neulinge?
Hans-Henner Becker Sicher! Deshalb bieten auch in diesem Jahr Berliner Tangoschulen gerade für Tango-Neulinge erste Schritte zum Tango an.

tip Wie würden Sie persönlich Tango charakterisieren?
Hans-Henner Becker Tango ist wie eine Sprache. Paare „unterhalten“ sich in den Bewegungen. Es gibt keine festen Regeln, aber je mehr „Worte“ man lernt, umso besser kann man sich unterhalten.

Interview: Ronald Klein

Tangonale, ufa Fabrik, Viktoriastraße 10-18, Berlin-Tempelhof, Fr 18.7. – So 20.7.

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