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Das Festival 100° Berlin im HAU, den Sophiensжle und im Ballhaus Ost

Was den Staatstheatern das Theatertreffen, ist der Freien Szene Berlins das sympathisch maßlose Festival 100° Berlin:  Über 100 Vorstellungen, Theater, Tanz, Performance und alle möglichen Hybride und Genre-Mischformen beweisen ein langes Wochenende lang, vom 20. bis 23. Februar, die Vielfalt der nicht etablierten Bühnenkünstler Berlins. Das HAU, die Sophiensжle und das Ballhaus Ost öffnen ihre Bühnen, Foyers und Höfe. Im HAU präsentiert das Kollektiv magic garden die Performance QUESTIONING über die ganz großen Fragen: „Wer sind wir? Wie leben wir? Wie ähnlich sind wir uns?“ Das wollte man doch schon immer mal wissen.

Fragen stellen auch andere Performer: „Was glaubst du, wer ich bin?“, lautet Feridun Öztopraks und Kyra Meverts Ausgangsstatement ihrer Auseinandersetzung mit Selbst- und Fremdbildern. Von der Identitäts- zur Gehirnforschung: In ihrer Performance „Left I – Right I“ widmen sich Sonya Levin und Marcela Giesche den unterschiedlichen Funktionen der linken und rechten Gehirnhälfte. In der Inszenierung „Flatland“ treffen „ekstatische und konstante, obsessive und regulierte Körper und Objekte aufeinander“, versprechen die Künstler. Außerdem erklärt der Klub der Kavaliersdelikte das 100° Festival zu seinem Revier: In allen drei Spielstätten werden Klubzentralen eröffnet und Komplizenschaft begründet.

Foto: Johannes Dietschi

100° Berlin, HAU, Sophiensжle, Ballhaus Ost, Do 20.–So 23.2., www.hebbel-am-ufer.de, Karten-Tel. 25 90 04 27

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