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Japanisch-deutscher Gesprächssalon und „Notebook“

NotebookDas Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin (JDZB) fördert auf vielfältige Weise die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Nicht nur mit Japanischkursen oder Symposien, auch künstlerische Kooperationen werden forciert. Um ihre inzwischen 25-jährigen Bemühungen zu verdeutlichen wird es am 25. Oktober einen Gesprächssalon mit Performance geben, was auch jüngere Interessenten anlocken soll. Thema ist   „Bewegungskulturen im zeitgenössischen Tanz in Asien und Europa“, gesprochen wird u.a. über die jeweilige Tanzszene des Landes, den Alltag der Tänzer und die Beeinflussung durch interkulturelle Begegnungen. Es diskutieren u.a. die Tänzer Ayaka Azechi (Sasha Waltz & Guests) und Maiko Date (freischaffend).

Am Freitag und Samstag wird außerdem in den Berliner Uferstudios das Stück „Notebook“ vom Choreografenduo Malgven Gerbes und David Brandstätter erstmalig in voller Länge zu sehen sein. „Notebook“, eine deutsch-französische Kooperation, ist eine sinnliche Spurensammlung zweier Europäer aus fernen Welten. David Brandstätter zieht mit Reis zarte Linien auf dem Boden, schafft Landschaften, Ecken, architektonische Räume und setzt damit einen flüchtigen Rahmen für den klaren und ruhigen Tanz der „Bewegungskalligrafin“ Malgven Gerbes. „Notebook“ wurde unter anderem bereits in München und Avignon sowohl vom Publikum als auch von der Presse mit großem Zuspruch aufgenommen: „Sie zeichnen den Zusammenhalt in der Leichtigkeit nach, die wir an den asiatischen Gesellschaften bewundern und kreieren eine Einführung in die Meditation, obgleich sie ausschließlich ästhetische Mittel der abendländischen Gegenwart verwenden.” (Thomas Hahn in „Danser“, Paris).

Gesprächssalon
am Do 25.10., 19 Uhr im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin; Eintritt frei

Notebook
in den Uferstudios
am Fr 26.10.+Sa 27.10., 20.30 Uhr

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