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„Monster“ im Deutschen Theater Box

Monster im Deutschen Theater Box

Duck hat ein Problem, was unter anderem daran liegt, dass ihre Mutter tot, ihr Vater krank und sie selbst mitten im Gefühlswirrwarr der eigenen Jugend ist. Kein Wunder, dass sie sich am liebsten die Zeit und die Zumutungen der Wirklichkeit damit vertreibt, einen Roman zu schreiben. Der Roman-Titel klingt schon mal super: „Unter Monstern – Kriegerin Duck und die Beschissenheit der Dinge“. Zur Beschissenheit ihres Lebens gehört die MS-Krankheit ihres Vaters (Helmut Mooshammer), der die Tage im Bademantel vergammelt. Eine Witzfigur von Kiffer-Mitschüler (Gregor Schleuning), der Papa mit Marihuana versorgt, will eigentlich nur, dass sie ihm einen bläst.
Die Tante vom Sozialamt (Natali Seelig) nervt auch noch. Dass man dem banalen Stück von David Greig in Simon Stolbergs aufgekratzter Regie trotzdem gerne zusieht, liegt vor allem daran, dass Linn Reusse als Duck ihre Sache ziemlich gut, also unpeinlich, direkt und kraftvoll macht.     

                                             

Text: Peter Laudenbach

Foto: Arno Declair

Deutsches Theater Box 22., 23., 29.11., 19 Uhr, ?Karten-Tel. 28 44 12 21

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