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Nikolaus Harnoncourt dirigiert die Berliner Philharmoniker

Nikolaus_HarnoncourtDer Mann, der frischen Wind in seine Kunst gebracht, die Kunstwerke neu befragt, die Quellen studiert und vom Staub der Aufführungskonventionen befreit hat, gleichzeitig Revolutionär und Konservativer im Dienst des Werkes. Wer Beethoven liebt, also jeder, der Ohren hat und zwischen den Ohren ein Gehirn und ein Empfinden, das die Klänge aufzunehmen versteht, hat Grund, sich darauf zu freuen, dass Harnoncourt im Oktober mit den Berliner Philharmonikern und dem Rundfunkchor Berlin zwei gewaltige Werke Beethovens in der Philharmonie aufführen wird: Die Messe C-Dur op. 86 und die Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67. „Die eigentlich simplen und doch so dramatischen Eröffnungsakkorde von Beethovens Fünfter Symphonie sind das tönende Symbol für klassische Musik schlechthin. Selbst wer noch nie einen Konzertsaal von innen gesehen hat, verbindet damit das Bild eines Orchesters. Manche Musikfreunde meinen sogar, das Werk bereits zu oft gehört zu haben, es zu gut zu kennen, um weitere Aufführungen genießen zu können. Für sie – und natürlich für alle anderen – ist dieses Konzert mit Nikolaus Harnoncourt „eine gute Nachricht“, meldet die Philharmonie. Stimmt.

Maxim Gorki Theater Philharmonie, 27.–29.10., Herbert-von-Karajan-Straße 1, Tiergarten,
Tel. 25 48 89 99

Foto: Warner Classics/ Marco Borggreve

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