Technologie und Tanz

„Playing with Virtual Realities“ im Dock 11

Das Festival „Playing with Virtual Realities“ im Dock 11 erkundet die ­Möglichkeiten des Tanzes im immersiven Raum

Alexander Katan Schmid

Das Unterfangen wirkt zunächst paradox. Denn das, was man im virtuellen Raum ­(VR) gerade nicht hat, ist der Körper. Und Tanz ist Körperkunst schlechthin. Was aber fängt man an mit dem Körper im VR? Diese Möglichkeiten erkundet nun das Festival „Playing with Virtual Realities“ mit Performances und einem Symposium. Dabei wird auch Tilt Brush vorgestellt. Die Software erlaubt es, Bewegungen in den virtuellen Raum zu zeichnen, die dann als eine digitale Skulptur zurückbleiben und weiter bearbeitet werden können. Die flüchtige Kunstform Tanz wird materiell – ein großer Reiz für Choreografen.

Eine Tilt-Brush-Dokumentation vom Choreografie-Star William Forsythe hat die Festival-Organisatorin Einav Katan-Schmid selbst zu einer Performance inspiriert, die die Tanzwissenschaftlerin und Philosophin mit einem Team der HU-Forschungsgruppe gamelab.berlin kreiert hat. Das Festival bringt nun Tänzer, Forscher und VR-Designer mit Anschauungen fürs Publikum zusammen.

DOCK 11 Do 25.1.,13 – 20.45 Uhr (Symposium, Eintritt frei), ­Fr 26. – So 28.1., 19 Uhr, Eintritt 8 €

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