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„Save Your Love Part I“ im Jüdischen Museum Berlin

Die israelische Soziologin Eva Illouz legte in ihrer im Jahr 2000 erschienenen Untersuchung „Der Konsum der Romantik“ dar, wie die Vorstellung von Liebe immer mehr an Waren gebunden ist und somit konsumierbar wird und gleichzeitig Waren mit mehr romantischen Konnotationen aufgeladen werden. Diese These adaptieren die israelischen Theatermacher Niva Dloomy und Ariel Nil Levy (Darsteller) und Hila Golan (Regie). Die Disposition ist nicht die idealste: Ein Paar lebt auf engstem Raum zusammen. Es fehlen Rückzugsmöglich­keiten, um einander auszuweichen. Die Krise scheint ­vorprogrammiert. Die Paartherapie korreliert mit Gender-Diskursen, Images aus Blockbustern und den Überzeichnungen der Porno-Industrie. Die beiden verändern sich. Wird aus Klischees Wirklichkeit oder sind Stereotype realer als geglaubt?

Text: RK

Foto: Dan Hirsch

„Save Your Love Part I“ im Jüdischen Museum, Sa 9.8., 18 Uhr, Tel. 25 99 33 00

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