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Stefan Pucher inszeniert Sophokles’ „Elektra“ am Deutschen Theater

Elektra_c_-ArnoDeclairAuf einer altmodischen Show-Bühne (Bühne: Barbara Ehnes) tritt Elektra (Katharina Marie Schubert) im grauen Gehrock auf. Sie ist gleichzeitig die zentrale Figur dieser blutigen Familienaufstellung und der Vaudeville-Direktor, auf dessen Bühne die große Schau der innerfamiliären Massaker abläuft. Elektras Schwester Chrysothemis (Tabea Bettin) und ihre Mutter Klytaimestra (Susanne Wolff) tragen rauschende, glitzernde Ballkleider wie aus einem alten Hollywood-Film, ihr Rest-Glamour ist etwas trist, aber für ein paar Grandezza-Auftritte reicht es noch. Der Preis dieses Kurzschlusses zwischen antiker Tragödie und Show-Bühne ist die Verkleinerung der Figuren.

Text: Peter Laudenbach

Foto: Arno Declair

tip-Bewertung: Annehmbar

Elektra Deutsches Theater, So 8.12, 19 Uhr, Fr 20.12., 19.30 Uhr, Karten-Tel. 28 44 12 21

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