Festival

„Survivalism“ im Studio 44

Beim Festival Survivalism tritt die Choreografin Constanza Macras in den Dialog mit anderen Künstlern und tanzt erstmals wieder selbst

Survivalism
Foto: Thomas Aurin

Den Titel „Survivalism“, also in etwa die „Kunst des Überlebens“, sieht die seit vielen Jahren in Berlin arbeitende argentinische Choerografin Constanza Macras durchaus doppeldeutig. Zum einen will sie damit die Notwendigkeit  der Verteidigung demokratischer Werte angesichts des weltweiten Wiedererstarkens rechter Strömungen und autokratischer Herrschaftsansprüche illustrieren. Zum anderen ist es ein selbstironischer Hinweis auf die ungewisse Zukunft ihrer Compagnie Dorky Park. „Wir sind gerade in einer sehr schwierigen Situation, weil wir seit Jahren unterfinanziert sind – und infolgedessen total abhängig von Projektförderungen“, sagt sie. Und die können auch mal ausbleiben, so wie gerade eine vom Hauptstadtkulturfonds: „Eine richtig heikle Situation.“
Herzstück des Festivals ist die Reihe „I am with you“, in der Macras sechs unabhängig voneinander entstandene Choreografien und deren Urheber miteinander in einen Dia­log setzt, woraus etwas Neues entsteht. Auch Shows von Lisi Estaras vom belgischen  Ballet C. de la B und vom israelischen Theatermacher Ariel Efraim Ashbel gibt es zu erleben.

STUDIO 44 Do 8. - Sa 11.9., Do 15. + Fr 16.9., 20.30 Uhr, Eintritt 13, erm. 9 €

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