Festival

Theater der Dinge

Der Stand der Dinge: Der Schwerpunkt des diesjährigen Festivals Theater der Dinge zitiert augenzwinkernd Tocotronic: „Digital ist besser“

Foto: Claudio Ahlers
Foto: Claudio Ahlers

Seit der Intendanz von Tim Sandweg öffnet sich die Schaubude, Berlins zentrale ­Spielstätte für Figurentheater, verstärkt den Neuen (auch Sozialen) Medien und klopft die heutigen ­digitalen Möglichkeiten fürs Genre des ­Objekt- und Figurenthea­ters ab.  Was bedeutet es etwa, wenn die Figuren und Puppen als Roboter und Cyborgs nicht nur spielerisch sondern tatsächlich belebt sind?  Das Herbstfestival „Thea­ter der Dinge“ zeigt nun Inszenierungen aus aller Welt, die sich an der Schnittstelle von Theater, Digitalität und Bildender Kunst bewegen.
Das hier sicher nicht ganz wörtlich zu nehmende Motto des Festivals hat die Schaubude einem Tocotronic-Song entlehnt: „Digital ist besser“.  Schon gleich zur Eröffnung geht man in die Vollen und präsentiert mit „The Icebook“ aus England das weltweit erste animierte 3D-Popup-Buch, einen in Echtzeit erzeugten Film ( „Triangles Irascibles“) und mit „Pictorial Concert“ ein Bilder-Mashup-Konzert.
Bis zum 3. November zeigt das Festival in 23 Inszenierungen, Installationen, Performances und Ausstellungen den Stand der Dinge im zeitgenössischen Figuren- und Objekttheater vor allem für ein erwachsenes Publikum.

Schaubude Berlin Fr 28.10. – Do 3.11., Eintritt 9,50–12,50, erm. 6–8 €, www.schaubude-berlin.de

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