Theater

„Was kostet die Welt“ im Deutschen Theater

Capitalista_BabyDas Deutsche Theater bündelt in der zweiten Februarwoche einige Repertoire-Vorstellungen samt Vorträgen der üblichen kapitalismuskritischen Verdächtigen zu einem kleinen Themenschwerpunkt unter der launigen Überschrift „Was kostet die Welt?“ Das Subventionstheater, geschützt vor den Härten des Marktes, muss nicht der schlechteste Ort sein, um das Wirken der Marktkräfte in den Blick zu nehmen – und zumindest in Stemanns sarkastischer Inszenierung „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“, in Kuttners und Kühnels ironischer Feier der Marktradikalen Ayn Rabd („Capitalista, Baby“) oder in Thalheimers schroffer „Weber“-Inszenierung geschieht das ohne den theaterüblichen Gesinnungskitsch. Eröffnet wird der Themenschwerpunkt am 5. Februar mit einem Vortrag von Oskar Negt über ­„Demokratie als Lebensform“.    

Text: Peter Laudenbach
Foto: Arno Declair

Was kostet die Welt – Theater und Ökonomie
Deutsches Theater und Kammerspiele,
5.–12.2.

 

THEATER UND BÜHNE IN BERLIN VON A BIS Z

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