Theater

„Women and War“ in den Sophiensaelen

Woman-and-warWie leben Frauen in Kriegsgebieten, wie organisieren sie das Überleben ihrer Familien? Mit Kopfhörern versehen wandern die ZuschauerInnen in der performativen Installation von Simone Eisenring und Anna Eger (Foto) durch den Mikrokosmos des bewaffneten und des unbewaffneten Kampfes und erfahren exemplarische Geschichten von Frauen mit ganz unterschiedlichen Rollen und Perspektiven im Kriegsgeschehen. Die begehbare  Installation „Women and War“ rückt Kriegsgebiete wie z.B. Afghanistan oder den Kongo und vergangene Kriegszeiten wie den II. Weltkrieg wieder an uns heran.

Die Regisseurinnen Simone Eisenring und Anna Eger stützen sich auf Originaldokumente des „Network of Factual Art (NOFA)“ , kritisch geführte Interviews und Recherche vor Ort und in Archiven. Es sprechen Frauen (in deutscher und bosnischer Sprache, mit Übertiteln), deren Kriegserfahrung sie nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz führten. Die Wucht der vielgestaltigen Anwesenheit des Krieges im deutschsprachigen Raum überrascht – und wirft die beunruhigende Frage auf, wie die Folgen von Krieg unseren Lebensalltag und unsere Gesellschaft im 21sten Jahrhundert ungebrochen beeinflussen. Eine Koproduktion des „Network of Factual Art (NOFA)“, Theaterhaus Gessnerallee Zürich, Schlachthaus Theater Bern und Sophiensaele Berlin.

Foto: Claudia Zweifel

„Women and War“
in den Sophiensaelen
23.-25.11., 18-21 Uhr
Karten: 030 283 52 66

www.womanandwar.de

 

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