Kultur

Zukunft des Wohnens

Zukunft des Wohnens

Der Diskurs darüber, wie Berlin als wachsende Stadt das Wohnen organisiert, ist der Berliner Gruppe post theater „zu visionsarm“. „Echte Alternativen zum Mieten oder Kaufen werden gar nicht entwickelt“, meint Regisseur Max Schumacher. Mit „House of Hope“ startet die Medientheatergruppe nun im Theaterdiscounter einen Modellversuch. Die Spielregeln: Jeder Bewohner zahlt ein Drittel seines Einkommens, unabhängig von der Höhe des Einkommens. Wer keines hat, zahlt eben einen Drittel von Null. Die Sozialstruktur der Stadt soll sich in der Bewohnerstruktur des utopischen „House of Hope“ spiegeln, das die interaktive Performance kreiert. Zwischen Fakten und Fiktion,  Träumen und Alpträumen werden die sozialen Dynamiken dabei ausgetestet. An einem solchen Realitätscheck mangelt es ja vielen in erster Linie architektonisch gedachten Wohnvisionen.    

Text: TM

Foto: Posttheater

Theaterdiscounter Mi 9. – Sa 12.3., 20 Uhr, Eintritt 13, erm. 8 Euro

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