Kultur

Tipps zum Schulanfang

Tipps zum Schulanfang

Die lieben Kleinen müssen wieder die Schulbank drücken und für manche geht dieser Lebensabschnitt erst richtig los. Vorbei sind die lustigen Kindergarten-Tage und für die Eltern stellt sich die Frage, was gehört eigentlich in die Schultüte? Seit 150 Jahren ist sie nun schöne Tradition. Für kleine deutsche Schuleinsteiger ist sie ein absolutes Muss. Gekauft, Selbstgemacht, aus Pappe oder Stoff, die Schultüte zählt zu den Dingen, bei der so ziemlich alles möglich ist. Egal ob Pferde, Dinosaurier oder Rennautos, die traditionellen Kindermotive werden wohl nie aus der Mode kommen. Beliebt sind aber auch aktuelle Figuren und Helden, wie die Minions, die Eiskönigin oder Star Wars. Sobald die Schultüte besorgt ist, kommt aber erst der meist aufwendigere und langfristigere Teil: der Inhalt. Nicht zu viel Süßkram, auch kleines Spielzeug, Stifte, Farben, Gutscheine. Bücher und kleine Überraschungen sorgen für einen guten Start ins neue Schuljahr. Und damit der Übergang schön geschmeidig ist, haben wir zehn Tipps für Kinder und Eltern zusammengestellt.

1. Um die letzten Ferientage noch einmal mit der ganzen Familie genießen zu können, lohnt sich ein Ausflug zur Langen Nacht der Museen. In dem Programm ist sowohl für Alt, als auch für Jung etwas dabei.

2. Zur Einschulung ist die Schultüte natürlich unerlässlich. Was aber wenn Ihrem Kind im Geschäft keine der Tüten so recht gefallen will? Im MACH!mit-Museum können Kinder Schultüten ganz nach ihrem eigenen Gusto basteln.

3. Diese Schultüte muss natürlich auch befüllt werden. Um Kinderaugen blitzen zu sehen, sollte man von den schnöden Durchschnittsgeschenken absehen. Ein Knetgummi oder eine Bananen-Federtasche bringen Abwechslung.

4. Klar, Ihre Kinder brauchen Hefte. Aber haben Sie schon mal daran gedacht, diese von Ihren Sprösslingen selbst bedrucken zu lassen? Das würde ihnen sicher Spaß machen. Diese Möglichkeit bietet sich am 29.9. in der Buchhandlung Krumulus.

5. Wenn Ihre Kinder frisch eingeschult werden, sollten Sie mit ihnen auf jeden Fall den Schulweg einmal abgegangen oder -gefahren sein. Vor der Straßenüberquerung dann auch immer schön brav „rechts-links-rechts“ gucken.

6. Auch das Schulbrot muss nicht immer aus trockenem Schwarzbrot mit einer schwitzigen Scheibe Käse darauf bestehen. Im Internet oder im Sandwich-Laden nebenan lässt sich Inspiration finden.

7. Vor dem Schulanfang ist die Aufregung bei Kindern und Eltern groß. Um sich ein wenig zu beruhigen helfen ein paar Bachblütentropfen oder entspannende Yoga-Übungen.

8. Und ja, die Schule beginnt jetzt und damit ja auch der sogenannte Ernst des Lebens. Aber mit solcherlei Floskeln sollten Sie ihr Kind nicht unter Druck setzen. Erwarten Sie trotz der ganzen Panikmache nicht zu viel – ist ja immer noch ein Kind und keine Enigma-Maschine.

9. Wenn Ihr Kind dann von der Schule nach Hause kommt, sollten Sie darauf vorbereitet sein, dass es erst mal ein bisschen Ruhe braucht. Es möchte wahrscheinlich erst mal lieber das Sofa als das Schulbuch sehen.

10. Als letztes bleibt nur noch zu sagen: Wecker stellen nicht vergessen. Denn sonst war all die gründliche Vorbereitung für die Katz. Am besten starten Sie am Sonntag schon einen kleinen Wecker-Testlauf.

Text: Nina Mumm

Foto: Immanuel Giel/ Wiki COmmons

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