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Trend: Mützen mit Ohren

Irgendwo in Berlin. Unterwegs auf einem Fußgängerweg. Oder auf einem belebten Marktplatz. Oder in der S-Bahn. Beiläufig lugt da jemand unter seiner Mütze hervor. Es kann auch ein Mützenschal oder die Kapuze eines Hoodies sein. Immer mehr von diesen Kopfbedeckungen aber ist gemeinsam: Sie haben Ohren. Genauer: angenähte Ohren, wie man sie von Kindermützchen kennt. Getragen diesmal aber von meist jungen Erwachsenen.

Der Berliner Mode-Expertin Elisa, 28 – sie betreibt auf Youtube den Kanal alive4fashion –, fielen Ohrenmützen zum ersten Mal vor rund drei Jahren auf einem französischen Mode-Blog auf: „Es ging mit Tiergesichtern los, mit Bären, Hunden oder Katzen. Das war so eine Verniedlichungswelle.“ Inzwischen aber ist der Trend „ernster“ geworden. Die DIY-Teddy-Ohrenmütze etwa, die Elisa Ende November letzten Jahres ihrem Publikum demonstrativ vorstrickte, ist eigentlich eine schlichte Pudelmütze – mit zwei Bommeln. Andere Ohrenmützen kommen spektakulärer daher. Wie die Mützen von SpiritHoods, die aus Kunstfell mit Raubtierprint genäht sind. Total albern? Ja, sicher. Während der kalten Jahreszeit mit seinem Einheits-Look offenbar trotzdem eine der wenigen Möglichkeiten, für Hingucker zu sorgen.

Text: Eva Apraku

Weitere Informationen unter alive4fashio; Onlineshops: www.alpengoa.de, www.spirithoods.com, www.tiermuetzen.de, www.dawanda.com

 

 

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