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Urban Knitting – Strick für die Großstadt

Urban knitting„Stricken für den Weltfrieden“
ist zwar nicht das Ziel dieses neuen Trends, dennoch liegt dem „Urban Knitting“ ein ehrenvolles Motiv zugrunde: die Verschöne­rung des tristen Großstadtalltags. Und so umgarnen die urbanen Stricker Verkehrsschilder und Ampeln, Telefonzellen und Pflanzen, auf dass der städtische Raum etwas bunter werde. Ein Großteil der Wollummantelung wird meist schon zu Hause vorbereitet.

In einer Nacht-und-Nebel­-Aktion
müssen dann nur noch die verschiedenen Einzelteile um einen Gegenstand herum festgenäht werden – möglichst prominent und gut sichtbar, versteht sich. Unschlagbarer Vorteil gegenüber Graffiti: Die Kunstwerke aus Wolle beschädigen ihren Unter­grund nicht. Ursprünglich kommt der Trend aus den USA, jetzt hat er es auch nach Deutsch­land geschafft.
Dieser Baum wurde in der Hegelallee in Potsdam gesichtet.

Text: Metzger
Foto: Michael Metzger

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