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Weihnachtsmärkte in Brandenburg

Rund um Berlin laden Weihnachtsmärkte zu Punsch und Glühwein ein. Wir haben die Besten herausgesucht. Ein Überblick.

Weihnachtsmärkte in Brandenburg
Weihnachtsmärkte in Brandenburg Foto: TMB Fotoarchiv Uwe Seibt

Potsdam

Wenn man so will, wird ganz Potsdam zu einem Weihnachtsmarkt. Einen ersten Überblick vermitteln dreistündige Altstadtrundgänge jeden Adventssamstag um 14 Uhr (Treffpunkt: Brandenburgische Str. 3). Genauso gut lässt sich Potsdam aber auch individuell erkunden. Im Holländischen Viertel wird das Sinterklaasfest gefeiert (13. und 14.12.), organisiert vom Niederländischen Kulturverein. Eine Woche zuvor, vom 5. bis 7.12., findet im Kutschstall­hof (Am Neuen Markt) ein polnischer Weihnachtsmarkt statt und in Babelsberg zeitgleich ein böhmischer (Weberplatz). Unabhängig von diesen Terminen reihen sich auf der Brandenburger Straße die Würstchenbuden und Bratapfelstände aneinander. Und 400 Meter vom Schloss Sanssouci entfernt finden Romantiker mit dem Krongut Bornstedt ein weiteres kleines Weihnachtsparadies.

Übernachten: Hotel am Großen Waisenhaus

Der niederländische Architekt Jan Bouman hat nicht nur Potsdam geprägt, auch Berlin profitierte von seinen Ideen. Boumann entwarf das Hauptgebäude der Humboldt­-Universität. Und ein Waisenhaus, heute ein Hotel in Potsdam. Es liegt zentral zwischen Nikolaikirche und Schlosspark Sanssouci und eignet sich gut für eine Übernachtung mit besonderem Flair.

14467 Potsdam, Lindenstr. 28-29, Tel. 0331-601 07 80, DZ 79 Euro, www.hotelwaisenhaus.de

Brandenburg an der Havel

Der Brandenburger hat einen feinen Sinn für Humor. Anders lässt sich nicht erklären, warum das Mitternachtsshopping am 29.11. bereits um 22 Uhr endet. Dass die Uhren in der Provinz anders ticken, ist bekannt, aber so anders? Doch trotz oder gerade wegen der verkürzten Öffnungszeiten hilft ein Besuch der ältesten Stadt Brandenburgs dabei, Stress abzubauen. Die Fußgängerzone ist festlich beleuchtet und am Neustädtischen Markt gibt es gewürzten Wein. Ebenso erbaulich: einige Runden auf der Eisbahn drehen (2 Stunden für 2,50 Euro). Selbstverständlich gehört auch ein Besuch des Domes St. Peter und Paul zum Programm der mittelalterlich wirkenden Stadt.

Übernachten: Sorat Hotel Brandenburg

Das Sorat Hotel von Brandenburg liegt zentral am Altstädtischen Markt. Von den Zimmern blickt der Gast auf das historische Rathaus. Bei dem Hotel selbst handelt es sich allerdings um einen Neubau. Behaglich ist es dennoch und die Zimmer sind klassisch-elegant eingerichtet. Und gegen kalte Füße hilft der Besuch der Sauna.

14770 Brandenburg, Altstädtischer Markt 1, Tel. 03381-59 70, DZ 77 Euro, www.sorat-hotels.com

Cottbus

Das Stadtmarketing von Cottbus hat keinen leichten Job. Für viele Berliner ist die zweitgrößte Stadt Brandenburgs nicht nur ziemlich weit weg, ihnen fällt auch kaum ein Grund ein, um sie jemals zu besuchen. Kein Wunder – bei zwei Stunden Anfahrt am Spreewald vorbei. Doch wer die zugegebenermaßen kleine Altstadt erreicht hat, der kann an Cottbus durchaus Gefallen finden. Die schmucken Bürgerhäuser sind saniert, der Pulverturm leuchtet wieder und die Spree plätschert in ihrem renaturierten Flussbett. In diesem Dreieck befindet sich der „Weihnachtsmarkt der 1.000 Sterne“. Mit Riesenrad und kleinen Hütten. Zudem haben am dritten und vierten Adventssonntag die Geschäfte geöffnet, falls noch Geschenke fehlen.

Übernachten: Radisson Blu

Dass Cottbus kein Dorf ist, zeigt sich unter anderem an der Existenz eines Radisson-Blu-Hotels. Das moderne 4-Sterne-Hotel liegt direkt am Bahnhof und verfügt über einen Wellness-Bereich im obersten Stockwerk mit Blick über die Stadt. Die Altstadt ist zu Fuß zu erreichen.

03048 Cottbus, Vetschauer Str. 12, Tel. 0355-476 10, DZ 79 Euro, www.radissonblu.de

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