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Rassismus

Wem gehört die Vergangenheit?

Ob Mohrenstraße oder Humboldt-Forum: Der Umgang mit Berlins kolonialem Erbe polarisiert die Stadt. Eine Ausstellung im DHM gibt der Rassismus-Debatte jetzt neue Nahrung.  Wie Aktivisten um Aufarbeitung kämpfen  

Gleich zu Beginn der Ausstellung ist der Beutezug festgehalten, in einer gespenstischen Zeichnung. Rund um eine Tafel sind sie versammelt, die Regenten der europäischen und nordamerikanischen ­Kolonialmächte, und planen ihr Verbrechen. An der Wand hinter ihrem Rücken ist das Objekt auf einer Karte zu sehen: ein Erdteil und seine Landstriche, Sahara, Nigerdelta, Kongobecken. Weite Teile Afrikas als Verhandlungsmasse, aufgeteilt in Handelszonen und Einflusssphären.
Die Zeichnung erschien im Dezember 1884 in der „Gartenlaube“, zur hurrapatriotischen Kaiserzeit. Sie illustriert einen Artikel über die „neue Ära der Kolonialpolitik“.
Mehr als 130 Jahre später wird das Dokument die Ausstellung „Deutscher Kolonialismus“ im Deutschen Historischen Museum eröffnen, die am 14. Oktober startet. Es ist die Konfrontation mit einer Epoche, deren Verbrechen bis heute heruntergespielt werden. Sie fußen auf einem Rassismus, der in westlichen Ländern bis heute das Verhalten der weißen Mehrheitsgesellschaft gegenüber der schwarzen Community prägt.

Das Gruppenbild aus der imperialistischen Drangphase zeigt die „Kongo-Konferenz“, ein Gipfel im Herzen Berlins, der in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Im Palais von Reichskanzler Bismarck an der Wilhelmstraße wird ein ganzer Kontinent geraubt. 13 Staaten, von den USA über Italien bis zum Deutschen Reich, teilen Land und Leute in Afrika untereinander auf, sorglos wie Festgäste an einem Buffet. „Im Geiste guten gegenseitigen Einvernehmens“, wird Bismarck die Vereinbarungen später würdigen.
Andere Exponate im DHM veranschaulichen die spätere Gewaltherrschaft des Kaiserreichs in Kamerun, Togo und Namibia. Man sieht Nilfperdpeitschen und Maschinengewehre und die Verbrechen der Kolonialherren, etwa den Völkermord deutscher Besatzer an Hereros und Namas. Exzesse, um im Kräftemessen der Großmächte den „Platz der Sonne“ zu erobern. Und um Kautschuk und Kaffeebohnen zu importieren.
„Es war eine Herrschaftsideologie, die durch und durch rassistisch war. Berlin spielte dabei eine wegweisende Rolle, als kulturelles und politisches Zentrum des Reichs“, sagt der Chefkurator Arnulf Scriba, ein Historiker. Mit der Schau zieht das DHM eine Lehre. Denn das Museum war wegen seiner Dauerausstellung zur deutschen Geschichte zuletzt oft in der Kritik – zumal die Macher den Wilhelminischen Größenwahn herunterdimmten. Linke Aktivisten sprangen mit einem korrigierenden Audioguide ein.

Unterspülter Bahndamm zwischen Keetmanshoop und Lüderitz, Fotografie, um 1910 © Deutsches Historisches Museum
Unterspülter Bahndamm zwischen Keetmanshoop und Lüderitz, Fotografie, um 1910 © Deutsches Historisches Museum

Jetzt wird der Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus die große Bühne bereitet. Die Gastkuratorinnen Flower Manase Msuya aus Tansania und Memory Biwa aus Namibia waren beteiligt, zudem afrodeutsche Experten. Die Vergangenheitsbewältigung im größten Geschichtshaus der Republik, getragen vom Kulturstaatsministerium – sie platzt in eine Vielzahl von Debatten, die Berlin zurzeit umtreiben und im Kolonialzeitalter wurzeln. Jener Epoche, in der Mahagoni-Tische und Elfenbeinschmuck ersehnte Status-Symbole waren. Die Einwohner in Übersee nur geopolitisches Material. Und ein ganzer Kontinent eine Spielwiese für europäische Hasardeure.
Da ist der Streit um die Umbenennung von Straßen, die Überbleibsel aus dem Kolonialzeitaler sind – ob die Mohrenstraße in Mitte oder Straßen im Afrikanischen Viertel im Wedding, die Kolonialherren gewidmet sind. Oder die Debatte um das Humboldt-Forum, das 2019 eröffnet werden soll. Im neuen Renommierhaus sollen Artefakte aus dem Ethnologischen Museum ausgestellt werden – Speere, Pelze und Holzmasken.
Auf der internationalen Bühne gibt es derzeit Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und Namibia. Gestritten wird um die Wiedergutmachung des Genozids an Herero und Nama. Eine Diplomatie des Kleinmuts, weil die deutsche Delegation, angeführt vom CDU-Politiker Ruprecht Polenz, die Hinterbliebenen partout vom Verhandlungstisch fernhält.
Die Inventur der kolonialen Vergangenheit ist so bedeutend, weil sie Prüfstein dafür ist, wieviel Rassismus heute noch in der Stadt steckt. Können sich Ausstellungsmacher, Aktivisten und andere politisch Bewegte, die reinen Tisch machen wollen, gegen Revisionisten in Politik und Gesellschaft behaupten? Wie fühlt es sich an, für eine Art der politischen Korrektheit zu trommeln, die Akif-Pirinçci-Leser  zürnen lässt? In einer Phase, in der die AfD in Parlamente einkehrt und Xenophobie in die Wohnzimmer?

Tahir Della muss man erst gar nicht davon überzeugen, dass die Aufarbeitung nötig ist. Der dunkelhäutige Bayer, Anfang 50, ist Vorsitzender der „Initiative Schwarzer Menschen“ und kämpft um die Interessen der afrodeutschen Community, auch im Bündnis „Decolonize Mitte“. In seinem Büro in einem Kreuzberger Gewerbehof,  wo ein „Black Lives Matter“-Poster an der Wand pinnt, erzählt er von Schulbüchern, die vom Völkermord in Westafrika schweigen, und von Schlussstrich-Mentalität. Immer wieder würden die Deutschen den Satz äußern: „Wir haben uns doch schon mit der NS-Zeit beschäftigt. Es reicht langsam!“
Manchmal mischen sich Störenfriede aus NPD-Dunstkreisen auf Veranstaltungen ins Publikum, zuletzt auf einer Diskussion in einem Potsdamer Theater. Auf der Bühne ging es um den „Zwarter Piet“, den Narren mit Blackface, der nach holländischer Tradition im Dezember auf dem Sinterklaas-Fest Kinder bespaßt.
Noch heftiger ist in diesem Sommer die Amadeo-Antonio-Stiftung zur Zielscheibe geworden. Dabei war nur eine Broschüre gegen Hate Speech veröffentlicht worden. Im Briefkasten: Gewaltaufrufe, Morddrohungen, Hunderte von Hass-Mails.

Offensichtlich nervt den deutschen Michel das geschichtspolitische Großreinemachen. Der Reflex wird vom Establishment goutiert. In der Kolonialdebatte etwa hat die CDU im Wahlkampf einen ganzen Kiez mit Solidaritätsnoten vollgepflastert. „Gegen Straßenumbennungen im Afrikanischen Viertel“, polterte es von den Laternen im Kiez im Wedding. Dissonante Klänge in einer Gegend, die ein Zentrum der Afro-Szene ist, mit dem Restaurant Bantou Village, wo Makrele und Bitterspinat serviert werden, oder dem Shop Monsieur Ebeny, der Kosmetik verkauft. Im benachbarten Volkspark Rehberge wollte Carl Hagenbeck, Zoodirektor und Vollzeitdarwinist, während der Kolonial­ära einen Menschenzoo eröffnen.

Im Afrikanischen Viertel amtiert auch der Verein „Berlin Postkolonial“ im Ladenlokal eines schmucken Altbaus an der Kameruner Straße. Die Betreiber wollen Dämonen aus dem Kiez vertreiben, die Namen wie aus einem Joseph-Conrad-Roman tragen. Da ist Carl Peters, seines Zeichens Mörder; Adolf Lüderitz, Ausbeuter; Gustav Nachtigal, windiger Forscher. An Straßenschildern im Afrikanischen Viertel hallt ihr Erbe bis heute nach, ein Vermächtnis von früher, als man die Männer ehren wollte: mal mehr, mal weniger stramme Kolonialverbrecher, in Namibia oder Deutsch-Ostafrika.  „Berlin Postkolonial“ will sie vom Straßenplan entfernen. Und findet damit Gehör: SPD, Grüne und Linke im Bezirk sind mittlerweile dafür – zumindest Lüderitzstraße und Nachtigalplatz könnten bald andere Namen erhalten. Der neue Sound am Straßenrand, möglicherweise: Black-Power-Helden. Eine Verwandlung wie 2010 in Kreuzberg, wo ein Uferweg gegenüber der East Side Gallery zunächst Otto-Friedrich von Gröben gewidmet war, dem Gründer von „Großfriedrichsburg“ in Ghana, einem Umschlagplatz des Sklavenhandels. Die Promenade heißt seither May-Ayim-Ufer, nach einer Deutsch-Ghanaerin aus Berlin, Dichterin und Barrikadenkämpferin.
Bleibt noch jene Straße im Afrikanischen Viertel, die an Carl Peters erinnert. 1986 entschied die Bezirksverwaltung, mit der Petersallee ab sofort den Stadtverordneten Hans Peters zu meinen, einen CDU-Politiker der Nachkriegszeit. Und nicht mehr den vom Kaiserreich bestellten Despoten, der am Fuß des Kilimandscharo wegen seiner Hinrichtungen gefürchtet war. „Etikettenschwindel“, schimpft Christian Kopp, der Vorsitzende von „Berlin Postkolonial“.
Ein Streitpunkt ist auch die Mohrenstraße in der Nähe des Gendarmenmarkts, getauft im frühen 18. Jahrhundert. Politiker von Volksparteien finden: Das Wort ist doch nicht böse gemeint. Die afrodeutsche Community entgegnet: purer Rassismus. Immer wieder ziehen Demonstranten vor die U-Bahnhaltestelle, ob „Berlin Postkolonial“ oder „Decolonize Mitte“. Einmal haben sie eine Vision gehabt: „Nelson-Mandela-Straße“ war auf einem Transparent zu lesen. Der Retourkutsche für derlei Forderungen, aufgefahren auf einer Kundgebung in diesem August: zwei Neonazis, die den Hitlergruß zeigen. „Die Stimmung ist nervös, der Frust bei den Kritikern groß“, sagt Christian Kopp.
Da war zum Beispiel letztens dieser Diskussionsabend im Vereinsheim des BSC Rehberge: Da saßen plötzlich zehn Mittzwanziger im Saal, die noch niemand zuvor im Kiez gesehen hatte. Adrett gekleidet,  irgendwo zwischen Burschenschaft und Jura-Vorlesung. Sie trommelten mit den Fingern auf den Tischen. „Womöglich Anhänger der Identitären Bewegung“, mutmaßt Kopp – jene selbsternannten Revolutionäre mit völkischer Gesinnung, die zuletzt auch Banner auf dem Dach des Brandenburger Tors entrollt haben.

Manchmal mündet die Antipathie in Gewalt. Anfang September hat eine Horde von Hooligans des BFC Dynamo ein Picknick im Mauerpark gestürmt. Kameruner hatten dort Decken ausgebreitet. „Neger, Neger“ und „Affe“, brüllte der Mob – und schleuderte Bierflaschen in die Festgesellschaft. „Ich dachte wirklich, ich würde jetzt sterben“, erinnert sich eine Frau. Für einige Besucher endete die Party im Krankenhaus. Ein Beispiel für die braune Mobilmachung – auch wenn das Ziel keine kolonialpolitische Kundgebung war, sondern bloß eine harmlose Feier. Der Zwischenfall passt in die Großwetterlage. 320 rechts oder rechtsextrem motivierte Angriffe gab es 2015 in Berlin, 80 Prozent mehr als im Vorjahr. So lautet die Bilanz der Opferberatungsstelle „Reach Out“.
Die Berliner, die ein seismografisches Gespür für den Hass haben und seine Untertöne – sie finden sich abseits von Büros und Beratungseinrichtungen. Sie sinnieren in Ateliers und gießen ihre Beobachtungen in gesellschaftspolitische Kommentare. Die Rede ist von den Künstlern in der Hauptstadt. Sie ziehen Verbindungen zwischen dem Widerstand gegen die Aufarbeitung des Kolonialimus und dem Herrenmenschentum des 19. Jahrhunderts.
Da ist Isaiah Lopaz, ein schwarzer Künstler aus Los Angeles, der schon auf der Art Basel Miami ausgestellt hat. Seit 2012 ist Berlin seine Wahlheimat. Er findet: „Wir leben in einer rassistischen Gesellschaft, auch in der Geschichtsschreibung und der Wissenschaft.“ Ihn interessieren weniger pöbelnde Braunhemden, sondern eher Wodka Mule trinkende Großstadtliberale, die Hipster und Young Professionals – und deren blinde Flecken. Er wundert sich über deren löchriges Geschichtsbewusstsein: „Wenn es um Kolonien geht, kommt oft die Reaktion: Echt jetzt? Haben wir Deutschen wirklich Kolonien gehabt? Das wusste ich noch nicht…“

Blog is "Him Noir", and the title of this project is "Things You Can Tell Just By Looking At Him".  I am using the name Isaiah Lopaz, and not Lavender Wolf. The photographs were taken by Richard Hancock.
Blog is „Him Noir“, and the title of this project is „Things You Can Tell Just By Looking At Him“. I am using the name Isaiah Lopaz, and not Lavender Wolf. The photographs were taken by Richard Hancock.

Die Gedächtnislücke korreliert mit einen Alltagsrassismus, der die alten Hierarchien reproduziert: der Weiße, der ­herabblickt. Lopaz hat Sprüche gesammelt, die er sich in Berlin anhören musste. Auf der Straße. In der Bar, im Bett. Und druckte sie auf T-Shirts. Die Motive, versammelt auf seinem Blog „Him Noir“, verraten den stereotypen Blick auf People of Colour. Er ist wahlweise ein Dealer: „Where can we get some drugs?“ Ein Kriegsflüchtling: „When do you go back?“ Eine exotische Trophäe: „I never had sex with a black guy before.“ Lopaz sagt: „Ich habe in Brüssel und London gelebt – aber in keiner anderen Metropole ist mir so viel Rassismus begegnet wie in Berlin.“
Auch andere Künstler entdecken nicht-weiße Per­spektiven (siehe Kasten). Im Kunsthaus Kule schockt die Ausstellung „No Amnesty on Genocide“: Agitprop im Rahmen der „Black Berlin Biennale“. Künstler erörtern den Völkermord in Namibia – und finden Schweigen. Im Bethanien führen Exponate in die Gefangenenlager im Ersten Weltkrieg, wo Inhaftierte aus Übersee einsaßen. Eine Abkehr vom eurozentrischen Geschichtsbild.
Dass selbst in polyglott erscheinenden Akademikerkreisen oft das Bewusstsein für diskriminierende Handlungen fehlt, zeigt der Streit ums Humboldt-Forum. Angesehene Intellektuelle wie Horst Bredekamp zählen zu den Gründungsintendanten. Unter dem Dach des Stadtschlosses werden trotzdem Exponate aus deutschen Kolonien und anderen Weltgegenden gezeigt, die einst unter fragwürdigen Bedingungen nach Europa fanden. „Über 80 Verbände und Vereine protestieren gegen das Humboldt-Forum – trotzdem soll es eröffnet werden“, ärgert sich Christian Kopp von „Berlin Postkolonial“. Die Initiative „No Humboldt 21“, der er angehört, fordert deshalb seit Jahren einen Stopp des Projekts. Die Chefs des Humboldt-Forums versprechen, die Herkunft der Objekte offenzulegen. Diese Debatte fängt gerade erst an.

Termine

Africa Food Festival
Pepper-Soup, Fufu oder frittierte Plantain: Die afrikanische Küche bietet viele Leibgerichte,
Sa 15.10., Markt: 14.30–21.30 Uhr, Party ab 22 Uhr, Haubentaucher, Revaler Str. 99, Friedrichshain

Deutscher Kolonialismus
Die Ausstellung im DHM soll nicht nur darstellen, welche Bedeutung der Kolonialismus für Deutschland und die kolonisierten Länder hatte. Es geht auch um die Folgen bis heute.
14.10.16 –14.5.17, Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, Mitte

Kamerun und Kongo – eine Spurensuche und Phantom Geographie von Andréas Lang
Von 1909 bis 1914 war Andréas Langs Urgroßvater bei den Schutztruppen der deutschen Kolonie Kamerun. Den Fotos aus dieser Zeit stellt Lang aktuelle Aufnahmen gegenüber.
bis 26.2.17, Deutsches Historisches Museum

Digging Deep, Crossing Far
Südlich von Berlins, in Zossen-Wünsdorf, waren zwischen 1914 und 1918 rund 16.000 nicht-europäische Kriegsgefangene interniert. Insbesondere die Briten setzen Soldaten aus den Kolonien ein. In der Kunstausstellung wird den Spuren dieses fast vergessenen Kapitels des Ersten Weltkrieges nachgegangen. Am Do 6.10. gibt es um 19 Uhr ein Gespräch über Gangaram Gurung, einen indischen Kriegsgefangenen. Am So 9.10. um 17 Uhr läuft der sehr sehenswerte Film „The Halfmon Files“ von Philip Scheffner über das Halbmondlager in Wünsdorf. Ab 19 Uhr geht es um Tonaufnahmen, die von den Gefangenen gemacht wurden.
Ausstellung bis 13.11., Mo–So 11–20 Uhr, Kunstraum Kreuzberg, Mariannenplatz 2, Kreuzberg

Düne Wedding
Im Kontext der Ausstellungsreihe „Post-Otherness-Wedding“ untersuchen Constanze Fischbeck und Sven Kalden mit Carlos Manuel die Ausprägungen deutscher Kolonialgeschichte im Wedding. Am Fr 7.10. findet um 19 Uhr ein Künstlergespräch statt.
1.–8.10, Mo–So, 11–20 Uhr, Galerie Wedding, Müllerstr. 146-147, Wedding

From Bandung to Berlin
Der Kunstraum SAVVY Contemporary präsentiert künstlerische Positionen außerhalb westlicher Perspektiven und verfügt über ein entsprechendes Dokumentationszentrum. Derzeit läuft (bis 18.10.) die Ausstellung „From Bandung to Berlin. If all of the moons aligned“ – Ausgangspunkt ist eine Konferenz 1955 in Indonesien, an der Staatschefs unabhängiger Länder Afrikas und  Asiens eine Deklaration gegen Kolonialherrschaft und für Frieden unterschrieben.
c/o Silent Green, Plantagenstr. 31, Wedding, http://savvy-contemporary.com

Moving Memory
Festival und Symposium zum Thema Erinnerung. U.a. mit Oxana Chi und Layla Zami (Tanz) und Natasha Kelly (Buch „Sisters & Souls. Inspirationen von May Ayim“).
Do-Fr 20.–21.10, 18-21.30 Uhr bzw. 16-21.30 Uhr, Freiraum im Studentenhaus, Studentenwerk Berlin, Hardenbergstr. 35, Charlottenburg

Afrikamera: African Queer, African Movies, African Cultures
Jährliches Festival mit Kino aus Afrika: Der Kontinent wird jenseits von Klischees präsentiert.
Di–So 1.–6.11. Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, Tiergarten, www.afrikamera.de

In*Vision – Weiße.perspektiven.aufbrechen.
Mithilfe von Workshops, Lesungen und Vorträgen können junge Menschen der Frage nachgehen, was mit Herrschaftsverhältnissen gemeint ist.
Do 24.-27.11.16, Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e.V. , Freienwalder Allee 8-10, Werneuchen/Werftpfuhl, www.in-vision.org

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