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Wie Dr. Motte die FDP zu erleuchten versucht

Wie Dr. Motte die FDP zu erleuchten versucht

„Wählt doch mich!“ Das steht auf Dr. Mottes Facebook-Seite. „Dr. Motte for Berlin May­or.“ Die Vorstellung muss man erst mal sacken lassen. Doch während in Berlin die Music Week stattfindet, spricht der Doktor ausgerechnet in Pots­dam als Gast der FDP-nahen Naumann-Stiftung zum Thema Freiheit und Musik. Eine Punk-Aktion? Eine historische Umdeutung der Love-Parade durch ihren Gründer? Oder passt das im Nachhinein nicht irgendwie sogar zusammen – Love-Parade und FDP? Früher, in den guten Zeiten, als das Guido-Mobil noch fuhr. Und Trucks um die Siegessäule. Und heute: im Gedenken an bessere Tage. Doch Dr.?Motte enttäuscht die Liberalen und verheddert sich in einem umständlichen Referat über die Musikgeschichte der 70er und frühen 80er. Seine Freiheit sei übrigens die, die Musik zu spielen, die ihm selber gefalle, und sich von nichts beirren zu lassen.  Klingt jetzt weder sonderlich liberal noch wie ein Erfolgs­rezept. Als seine Redezeit vorbei ist, ist er gerade bei der Gründung der Love-Parade angekommen. Zum May­or Motte sagt er nichts. Klar. Was hat auch der Bürgermeisterposten mit der FDP zu tun?         

Text: Rock Davis

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