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Zoff um den Mietpreis im Bethanien

Bethanien_Foto_Thomas_UhlemannDas Bezirksamt bietet eine Nettokaltmiete von 3,38 Euro pro Quadratmeter an – das Objekt soll ohne öffentliche Zuschüsse auskommen. Das ist den Bewohnern zu teuer, sie können maximal drei Euro zahlen. Die Opposition fordert nun ein Ultimatum für eine Einigung oder die Räumung. Aber so richtig eilig scheint es trotzdem niemand zu haben. So schnell wie möglich soll ein Vertrag abgeschlossen werden, sagt Bezirksbürgermeister Franz Schulz, einen Termin gäbe es aber nicht. Auch die Besetzer wollen weiter verhandeln. Darüber, was passiert, wenn es langfristig zu keiner Einigung kommt, möchte Schulz aber nicht spekulieren. Und während die einen streiten, denken die anderen weiter über den Auszug aus dem Haus nach. Bis Ende Oktober will das Künstlerhaus Bethanien sich für einen Standort entscheiden.

Text : rap

Foto: Thomas Uhlemann

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