Rennfahrer-Drama 

„Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ im Kino

Der Film handelt vom Versuch des Autoherstellers Ford, in den 60er-Jahren mit einem neu konzipierten Rennwagen den dominierenden Ferraris Konkurrenz zu machen

2019 Twentieth Century Fox

Langstrecken-Autorennen mit sogenannten (Renn-)Sportwagen sind eine sehr spezielle Form dieses Sports, weil sie Material und Mensch über einen längeren Zeitraum hinweg alles abverlangen: technisch, physisch und psychisch. Den besten Film über das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans drehte Lee H. Katzin 1970 mit Steve McQueen – gerade, weil es dort gar nicht ums Gewinnen geht, sondern um die generelle Philosophie des Rennfahrens: „When you’re racing it’s life. Anything that happens before or after is just waiting.“

Im Vergleich dazu ist James Mangolds „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ geradezu konventionell: Der Film handelt vom Versuch des Autoherstellers Ford, in den 60er-Jahren mit einem neu konzipierten Rennwagen den dominierenden Ferraris Konkurrenz zu machen. Der Sportwagenkonstrukteur Carroll Shelby (Matt Damon) und der Rennfahrer Ken Miles (Christian Bale) müssen sich dabei mit Karrieristen in der Chefetage von Ford herumschlagen. Das kommt allerdings alles nur mühsam in die Gänge, hat seltsam nationalistische Untertöne – und ein paar akzeptable Rennszenen.

Le Mans 66 – Gegen jede Chance USA 2019, 152 Min., R: James Mangold, D: Matt Damon, Christian Bale, Caitriona Balfa, Start: 14.11.

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