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Leben in Berlin: Mit Krediten kleine und große Wünsche erfüllen

Das Leben in Deutschlands Hauptstadt ist vergleichsweise bezahlbar (Stand 2016). Im Durchschnitt 1582,00 € geben Berliner monatlich bei einem Nettoeinkommen von zirka 1800,00 € aus, während beispielsweise Frankfurt am Main mit 2150,00 € Lebenshaltungskosten aufwartet. Allerdings liegt auch das durchschnittliche Nettoeinkommen in der hessischen Metropole mit über 550,00 € mehr auf einem höheren Niveau (2352,00 €). Was auffällt: Viel Geld zum Sparen und Zurücklegen bleibt in der Regel weder hier noch da übrig. Dies gilt auch für weitere Städte der Top 10 Deutschlands wie München, Stuttgart, Hamburg, Dresden oder Leipzig. Stets übersteigt das durchschnittliche Nettoeinkommen die monatlichen Lebenshaltungskosten um gerade mal etwa 200,00 €. Da verwundert es wenig, wenn Berliner und andere Deutsche bei außerplanmäßigen oder größeren Anschaffungen einen Kredit benötigen.

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Online Kredite vergleichen

Wer einen Kredit benötigt, ist schon lang nicht mehr auf seine Hausbank angewiesen. Längst bieten sich im Internet interessante Alternativen. Oftmals warten die Kreditangebote mit attraktiven Konditionen auf, von denen Filialbanken nur träumen können. Wichtig ist allerdings, dass Verbraucher nicht die erste Offerte annehmen, die ihnen online begegnet. Nur wer die verschiedenen Angebote miteinander vergleicht, findet zum einen das für sich passende Darlehen und zum anderen die günstigsten Konditionen. Dafür muss niemand alle Kreditinstitute persönlich kontaktieren beziehungsweise sämtliche Offerten selbstständig gegenüberstellen. Dies übernehmen Portale, bei denen sich ein Kreditvergleich online durchführen lässt. Die Darlehenssumme, die gewünschte Laufzeit und gegebenenfalls noch der Verwendungszweck genügen bei der Datenangabe, um Kredite unabhängig vom Wohnort online vergleichen zu können.

Kredite zur freien Verwendung

Oftmals machen Kreditgeber keine Vorgaben, für welchen Zweck Verbraucher das Darlehen verwenden müssen. Ob Berliner Kreditnehmer die Summe demnach für einen Urlaub auf dem Land in Brandenburg verwenden oder sich ein neues Auto kaufen, interessiert Banken nur am Rande. Allerdings kann es auch Vorteile mit sich bringen, anstatt eines Kredites zur freien Verwendung einen Autokredit, ein Darlehen zur Umschuldung respektive zum Ausgleich des Girokontos oder einen Kredit zur Immobilienfinanzierung zu beantragen. Gerade Eigentumswohnungen, Häuser und Autos stellen für Kreditinstitute eine verwertbare Sicherheit dar, falls Zahlungen ausbleiben. Dementsprechend niedriger fallen häufig die Zinsen beziehungsweise Kosten und Gebühren im Allgemeinen aus. Es lohnt sich also, auch hinsichtlich des Verwendungszweckes im Rahmen eines Vergleiches zu überprüfen, welche Kreditangebote letztlich attraktiver sind.

Zinsen und Schufa im Auge behalten

Verbraucher sollten im Zusammenhang mit einem Kredit auf verschiedene Dinge achten. So stehen natürlich insbesondere die Zinsen im Fokus, wenn an einem Darlehen Interessierte nach dem günstigsten Angebot suchen. Was viele nicht wissen und daher übersehen: Zins ist nicht gleich Zins. Wirklich interessant ist ausschließlich der effektive Jahreszins, da nur er alle Kreditkosten neben den Zinsen einschließt. Der Sollzins, früher Nominalzins, gibt den reinen Zinssatz an und lässt Nebenkosten außen vor.

Bei einer Kreditvergabe geht ohne Schufa nichts. Sie liefert Kreditinstituten mit ihren gespeicherten Daten wertvolle Informationen, wie es um die Bonität/Zahlungsmoral eines Verbrauchers bestellt ist. Jene spiegelt sich im Schufa-Score wider, wobei es immer mal wieder Unklarheiten gibt, wie das Schufa-Scoring funktioniert. Bei der Suche nach dem besten Kredit ist es wichtig, dass lediglich eine Konditionenanfrage anstelle einer Kreditanfrage gestellt wird. Letztere verschlechtert oftmals durch die vielen Vergleichsanfragen den Score, während die Konditionenanfrage keine negativen Auswirkungen hat.

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