Kino & Film in Berlin

„Lena will es endlich wissen“ in der Volksbühne

Der Regissuer Edward Brienen bezieht sich mit seinem neuesten Werk auf die Geschichte von Anna Henkel, die in den 70er-Jahren in Bertoluccis "Novecento" auftrat und später Herbert Grönemeyer heiratete.

Lena_will_es_endlich_wissenDie Geschichte des Films „Lena will es endlich wissen“ von Edwin Brienen könnte man sich gut auch als Bühnenstoff der Volksbühne vorstellen. Eine junge Schauspielerin muss sich zwischen ästhetischen Konzepten und sexuellen Transgressionen behaupten, sie arbeitet sich an Männerfiguren ab und muss sich der Ausbeutung entziehen. Der Underground-Filmemacher Edward Brienen („Hysteria“, 2006) bezieht sich mit seinem neuesten Werk auf die Geschichte von Anna Henkel, die in den 70er-Jahren in Bertoluccis „Novecento“ auftrat und später Herbert Grönemeyer heiratete, neben dem sie 1978 in „Uns reicht das nicht“ spielte. Brienen ist in seinem Film an einer Rehabilitierung der 70er-Jahre gelegen, deren Konfusionen hier die Attraktion ausmachen.

Text: BR

Lena will es endlich wissen Volksbühne, Premiere Mi 9.3., 20 Uhr

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