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Wann ihr euch einen Anwalt für Arbeitsrecht suchen solltet

Bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten herrscht kein Anwaltszwang vor Gericht. Dennoch ist es ratsam, einen Profi an der Seite – und nicht nur recht zu haben, sondern sein Recht auch zu bekommen. Es ist davon auszugehen, dass der Arbeitgeber auf jeden Fall in Begleitung seines Anwalts erscheint.

Insbesondere die viel diskutierte Impfpflicht kann ein schwieriges Thema für die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses sein. Foto: Unsplash/Tingey Injury Law Firm
Insbesondere die viel diskutierte Impfpflicht kann ein schwieriges Thema für die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses sein. Foto: Unsplash/Tingey Injury Law Firm

Unberechtigte Kündigung: Ein Grund für anwaltliche Unterstützung

Wer aus heiterem Himmel den Job verliert, steht vor den Trümmern der Existenz und vor einer essenziellen Frage: „Wie geht es weiter?” Wenn eine Fortführung des Arbeitsverhältnisses trotz positivem Gerichtsurteil ausgeschlossen ist, sollte ein Anwalt Arbeitsrecht Berlin und natürlich auch in jeder anderen Stadt aufgesucht werden. Verhärtete Fronten und mangelndes Vertrauen sind zwei Gründe dafür, eine andere Lösung zu finden und sich zum Beispiel für die vom Gericht als ungerechtfertigte Maßnahme eingestufte Kündigung entschädigen zu lassen.

Auch wenn selbst vor dem Arbeitsgericht kein Anwaltszwang besteht, sollte man wissen, dass die Chancen ohne Expertin oder Experte nicht einmal halb so gut stehen. Ehe man den Gang vor Gericht in Erwägung zieht, sollten alle sich ungerecht behandelten Arbeitnehmenden versuchen, außergerichtlich auf einen Nenner zu kommen. Das ist nicht nur stressfreier, sondern mit einem guten Anwalt auch oftmals effektiver als ein monatelanger Prozess mit ungewissem Ausgang.

Kündigung wegen Impfverweigerung – ein Problem der aktuellen Zeit

Seit rund zwei Jahren gibt es fast nur noch ein Thema: Die Corona-Pandemie hat das Land und die Köpfe vieler Arbeitgeber ergriffen. Nachdem die Politik noch eine Impfpflicht ins Gespräch brachte, war die Gesellschaft und das Kollegium in Unternehmen gespalten. Impfbefürworter und Impfgegner finden keine Einigung und laut Infektionsschutzgesetz kann das Gesundheitsamt die Ausübung des Berufs verbieten.

Gleichzeitig hat der Arbeitgeber das Recht, nicht geimpfte oder sich weigernde Mitarbeitende zu entlassen. Wer von der aktuellen Situation betroffen ist und sich effektiv dagegen wehren möchte, sollte nicht auf anwaltliche Unterstützung verzichten.

Erst einmal eine Nacht darüber schlafen: Entscheidungen sollten nicht aus der Wut heraus entschieden werden. Foto: Unsplash/Tingey Injury Law Firm
Erst einmal eine Nacht darüber schlafen: Entscheidungen sollten nicht aus der Wut heraus entschieden werden. Foto: Unsplash/Tingey Injury Law Firm

Einen klaren Kopf in der Natur bekommen

Wer sich über den Chef und dessen Handlung ärgert, sollte nicht nur sprichwörtlich, sondern wirklich eine „Nacht darüber schlafen”, ob er gerichtlich gegen den Arbeitgeber vorgehen oder eine außergerichtliche Einigung erzielen will. In der Landeshauptstadt Berlin gibt es viele malerische Orte und Ausflugsziele, wo man die Seele baumeln und in Ruhe über seine Situation nachdenken kann. Manchmal wird sich die Erkenntnis, dass man einen Anwalt für Arbeitsrecht braucht, verstärken.

Manchmal wird man aber auch erkennen, dass man selbst schon über eine Kündigung nachgedacht hat und dass es ganz andere Chancen gibt. Nur wer entspannen und abschalten kann, wird gute Entscheidungen treffen und nicht aus der Wut heraus handeln.

Alle Arbeitnehmende und Angestellte haben Rechte. Verletzt der Arbeitgeber aus nicht plausiblen Gründen ein Recht, kann und sollte man sich wehren. Ein erfahrener Anwalt ist hier die einzig richtige Entscheidung, da Eigeninitiative im Regelfall nicht zum Erfolg führt. Fakt ist, dass ein Arbeitgeber mit seinem Anwalt erscheint – und gegen den ist ein Nichtjurist machtlos.

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