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Austausch der Matratze: Darauf sollten Sie achten!

Während der Nachtruhe ist der Körper auf die Unterstützung der Schlafunterlage angewiesen, denn der Körper drückt mit dem ganzen Eigengewicht in die Schlafunterlage. Dieses ist besonders im Oberkörperbereich wichtig, hier ist die Belastung schließlich am größten. Die Matratze muss diesem Druck entgegenwirken, darf also nicht „durchgelegen“ sein, denn ansonsten kann es zu Beschwerden im Wirbelsäulen- sowie im Muskelbereich kommen. In der Seitenlage wird die Wirbelsäule zum Beispiel unnatürlich durchgedrückt, kann die Matratze ihre Stützfunktion nicht wahrnehmen. Die Brustwirbel werden gestaucht und belasten die Bandscheiben, was mitunter schmerzhaft sein kann. Zugleich versucht die Muskulatur diese unnatürliche Belastung aufzufangen und versucht durch Anspannung der betreffenden Muskelgruppen entgegenzuwirken. Der Effekt sind Verspannungen und „Muskelkater“ am Morgen, da die Muskulatur auf eine zusätzliche Belastung während der Nacht nicht ausgelegt ist. Der Körper fühlt sich schlapp und müde an.

Mehrzonen-Komfortmatratzen aus vielen Materialien

Die Hersteller von Matratzen und Lattenroste haben inzwischen Produkte entwickelt, die ausgesprochen gut konzipiert und auf die jeweiligen Bedürfnisse der Verbraucher ausgelegt sind. So sind im Handel beispielsweise Mehrzonen-Komfortmatratzen erhältlich, die jeder Körperregion genau den Gegendruck bieten, der gebraucht wird. Neben den so genannten 5-Zonen-Komfortmatratzen sind auch 7-Zonen-Komfortmatratzen erhältlich. Hochwertig sind inzwischen nicht mehr nur die Federkernmatratzen, die jahrzehntelang der Inbegriff für Qualität und Beständigkeit waren. Beliebt sind auch beispielsweise Kaltschaummatratzen, Viscoschaummatratzen oder auch Latexmatratzen. Hatten Allergiker vormals große Probleme mit den kaum vermeidbaren Hausmilben, ist inzwischen fast jede wertige Matratze mit einem Anti-Milben-Bezug ausgestattet, der auch abnehm- und waschbar ist.

Die große Frage für Verbraucher ist und bleibt allerdings, wann eine Matratze ausgetauscht werden sollte. Hier gilt die grobe Faustregel: Alle fünf bis sieben Jahre muss ein neues Modell her. Wer seine Matratze prüfen möchte, kann dieses ganz einfach mit der flachen Hand tun: Kehrt die Matratze nach dem Eindrücken durch die Hand umgehend wieder in ihren Ursprungszustand zurück, kann sie ihre Stützfunktion weiter wahrnehmen. Tut sie dieses nicht, ist sie „durchgelegen“ und muss ausgetauscht werden.

Um diesen Effekt möglichst gut und dauerhaft zu erzielen, bedient sich die Matratzenindustrie sogar einer Entwicklung aus der Raumfahrt. Matratzen von Tempur haben ihren Kern aus einem Schaumstoff, der von Nasa-Forschern für die Astronauten-Sitze konzipiert wurde. Die Sitze müssen den großen Belastungen beim Start standhalten und schnell in ihre ursprüngliche Form zurückkehren – genauso wie eine gute Matratze. Dieses Material hat also den Weg in die Schlafzimmer gefunden und verhindert Rücken- und Muskelschmerzen.

Um eine passende und gute Matratze zu bekommen, muss man übrigens nicht mehr zwangsläufig zum Händler um die Ecke gehen. Die Online-Shops haben sich auf das hohe Informationsbedürfnis der Verbraucher eingestellt und weisen beispielsweise die Testsieger von Stiftung Warentest und Öko-Test aus. Bei Nichtgefallen kann man in vielen Fällen mit Kulanz der Online-Händler rechnen. Gute Anbieter sind zum Beispiel:

www.betten-preiswert.de

www.betten-anthon.de

www.betten-schneider-berlin.de

betten schneider
Foto: www.betten-schneider-berlin.de

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