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Shoppen in Charlottenburg: Die besten Straßen, Malls und Kieze zum Einkaufen

Der Stadtteil Charlottenburg hat in Sachen Shopping einiges zu bieten. Nicht nur verläuft Berlins beliebteste Einkaufsmeile, der Kurfürstendamm, durch den Westberliner Bezirk, auch andere Straßen in Charlottenburg eignen sich bestens zum Einkaufen und Bummeln. Zudem laden drei große Einkaufscenter und Berlins ältester Trödelmarkt zum Geldausgeben ein. Wo es sich in Charlottenburg am besten shoppen lässt – wir haben für euch den Überblick.

shoppen in Charlottenburg Der Kurfürstendamm ist Berlins glanzvollste und beliebteste Shoppingmeile. Er ist nicht nur Standort der modernen Mall Bikini Berlin, sondern bietet auch viele Luxusboutiquen und einzigartige Geschäfte.
Der Kurfürstendamm ist Berlins glanzvollste und beliebteste Shoppingmeile. Er ist nicht nur Standort der modernen Mall Bikini Berlin, sondern bietet auch viele Luxusboutiquen und einzigartige Geschäfte. Foto: Imago/Friedrichs

Der Ku’Damm: Berlins längste Shoppingmeile und Standort zweier großer Einkaufsmalls

Charlottenburg bietet nicht nur sehr gute Restaurants, schöne Grünflächen wie den Park rund um den Lietzensee und historische Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Charlottenburg – sondern auch jede Menge gute Einkaufsmöglichkeiten. Den größten Irrtum jedoch wollen wir vorab gleich ausräumen: Das geschichtsträchtigste und luxuriöseste Kaufhaus Berlins, das Kaufhaus des Westens, kurz KaDeWe, befindet sich zwar unweit des Kurfürstendamms am Wittenbergplatz, dieser gehört jedoch streng genommen zum Ortsteil Schöneberg. Hier haben wir euch alle Highlights und Infos für einen Besuch im KaDeWe zusammengestellt.

Doch auch ohne das Kaufhaus des Westens ist Charlottenburg ein echtes Eldorado zum Shoppen. Einer der beliebtesten Orte zum Shoppen ist sicherlich der dreieinhalb Kilometer lange Kurfürstendamm, der sich vom Breitscheidplatz, auf dem die Gedächtniskirche steht, bis hin zum S-Bahnhof Halensee erstreckt. Wer am Ku’Damm shoppen geht, wird in jedem Fall fündig: Auf der Meile reihen sich die Filialen berühmter Ketten, Luxusboutiquen und kleine, besondere Geschäfte aneinander. Wer nichts Bestimmtes auf der Einkaufsliste stehen hat und sich einfach nur ein bisschen treiben lassen möchte, sollte einen Blick auf unsere Empfehlungsliste der besten Läden am Kurfürstendamm werfen. Und wer sich für die historische Entwicklung der Einkaufsstraße interessiert: Hier gelangt ihr zu einer kurzen Geschichte des Ku’Damms in 12 Fotos.

shoppen in Charlottenburg Das Konzept der "Concept Shopping Mall" macht einen Einkauf im Bikini Berlin auch für Berliner:innen immer wieder spannend. Ständige Neueröffnungen gehören hier zum lebhaften Konzept.
Das Konzept der „Concept Shopping Mall“ macht einen Einkauf im Bikini Berlin auch für Berliner:innen immer wieder spannend. Ständige Neueröffnungen gehören hier zum lebhaften Konzept. Foto: Imago/Joko

Direkt am Zoo liegt das Bikini Berlin, eine Shoppingmall mit besonderem Konzept: Neben den Filialen bekannter und besonderer Ketten, wird die Ladenflächen im Bikini wechselnden Einzelhändler:innen, Modemacher:innen und anderen Künstler:innen zur Verfügung gestellt. Dieses spezielle Konzept einer „Concept Shopping Mall“, in der sich immer wechselnde Pop-Ups einmieten, macht das Shoppen im Bikini auch für Berliner:innen immer wieder zu einem Erlebnis. Neben den rund 70 Geschäften bietet die Mall auch eine große Auswahl an Restaurants und Cafés. Und auf der Dachterrasse befindet sich die Monkey Bar, von der man eine spektakuläre Aussicht auf die City-West und den Kurfürstendamm hat. Alle Informationen und Besonderheiten zum Bikini Berlin haben wir euch hier zusammengefasst. Und weitere Rooftopbars, die eine atemberaubende Aussicht über Berlin bieten, findet ihr hier.

Schräg gegenüber dem Bikini Berlin befindet sich das zweite der großen Einkaufszentren unweit des Kurfürstendamms. Das Europa Center wurde schon 1965 nach dem Vorbild eines amerikanischen Einkaufscenters erbaut und beherbergt heute rund 70 Geschäfte, eine Auswahl an Gastrobetrieben sowie einen Theatersaal und einen Escape Room. Wir haben alle Informationen, die ihr für einen Shoppingtag im Europa-Center braucht.

Shoppen in Charlottenburg: Nördlich vom Ku’Damm haben die Kantstraße und der Savignyplatz einiges zu bieten

shoppen in Charlottenburg Die Kantstraße, benannt nach dem berühmten deutschen Philosoph Immanuel Kant, verläuft parallel zum Ku'Damm, ist weniger touristisch und bietet eine spannende Gewerbemischung.
Die Kantstraße, benannt nach dem berühmten deutschen Philosoph Immanuel Kant, verläuft parallel zum Ku’Damm, ist weniger touristisch und bietet eine spannende Gewerbemischung. Foto: Imago/Elsässer

Die zweieinhalb Kilometer lange Kantstraße beginnt am Bikini Berlin und führt nördlich parallel am Kurfürstendamm entlang. Als Einkaufsmeile fehlt der Kantstraße etwas vom Glanz des Ku’Damms, auch für Berliner:innen ist die 1887 angelegte, wichtige Verkehrsader in Sachen Shopping noch immer so etwas wie ein Geheimtipp. Die Kantstraße bietet viele besondere, internationale Geschäfte und auch viele lokale Händler:innen fühlen sich hier wohl, weil sie nicht mit großen Ketten um hohe Gewerbemieten konkurrieren müssen. Wer einen Einkaufstag auf der Kantstraße plant, sollte sich hier unsere Empfehlungen für die besten Geschäfte anschauen. Übrigens: An der Kantstraße liegen auch eine Reihe guter und zum Teil günstiger Restaurants, in denen es sich verweilen lässt, wenn der Magen vom Laufen und Kaufen knurrt – gerade asiatische Gerichte sind hier en masse zu bekommen.

Wer die Kantstraße entlang schlendert, kreuzt nach rund zehn Minuten Fußweg den historischen Savignyplatz, dessen hübsche Gestaltung und Bebauung für den fehlenden Charme der Kantstraße entschädigt. Neben Cafés und Restaurants bieten die ruhigen Straßen rund um den Platz auch interessante Einkaufsmöglichkeiten, kleine unabhängige Geschäfte, die sich teilweise schon seit Jahrzehnten im Kiez befinden – wie zum Beispiel der Bücherbogen, einer der traditionsreichsten Buchläden Berlins, der sich im imposanten Steingewölbe unter der S-Bahn-Brücke eingemietet hat.

shoppen in Charlottenburg Am lauschigen Savignyplatz, der die Kantstraße kreuzt, befinden sich einige spannende, lokale Geschäfte.
Am lauschigen Savignyplatz, der die Kantstraße kreuzt, befinden sich einige spannende, lokale Geschäfte. Foto: Imago/Ritter

Von der Kantstraße ab geht die Wilmersdorfer Straße, eine weitere Charlottenburger Einkaufsstraße, die in dem Bereich zwischen Schillerstraße und Stuttgarter Platz als Fußgängerzone angelegt ist. An der Wilmersdorfer Straße befinden sich einige verschiedene Geschäfte und Kaufhäuser, außerdem eine Mall, die Wilmersdorfer Arcaden, die seit 2020 nur noch „Wilma“ genannt werden. Die Arcaden bieten eine besonders große Auswahl im Lebensmittelsegment, außerdem Mode-, Sport- und Freizeitgeschäfte.

Die Reichsstraße besticht mit kleinen Boutiquen und Berlins ältester Trödelmarkt fasziniert mit seiner Vielfalt

Shoppen in Charlottenburg kann man auch unweit der Wilmersdorfer Straße in der Reichsstraße, die vom Theodor-Heuss- zum Brixplatz führt und eine Reihe von spannender Einkaufsmöglichkeiten bietet. Die rund zwei Kilometer lange Straße liegt in einem Teil von Charlottenburg, der touristisch noch nicht so erschlossen ist. Beim Shoppen in den diversen Dienstleistungsfachgeschäften und kleinen Boutiquen trifft man daher vermehrt auch auf Ansässige. Die Reichsstraße wird nicht wie andere Straßen von den Filialen großer Ketten dominiert, stattdessen haben sich hier sympathische, kleine Modegeschäfte und Traditionsgewerbe angesiedelt.

shoppen in Charlottenburg Auf dem Trödelmarkt an der Straße des 17. Juni kann man jegliches Zeitgefühl verlieren, während man sich durch Unmengen von Kleidung, Büchern und alten Wohnaccessoires wühlt.
Auf dem Trödelmarkt an der Straße des 17. Juni kann man jegliches Zeitgefühl verlieren, während man sich durch Unmengen von Kleidung, Büchern und alten Wohnaccessoires wühlt. Foto: Imago/Zeitz

Wer an einem Samstag in Charlottenburg shoppen geht, lässt den Einkaufstag am Schönsten mit einem Besuch auf dem Trödelmarkt auf der Straße des 17. Juni ausklingen. Der Markt ist der bekannteste und auch älteste von ganz Berlin. Bereits seit 1973 zieht dieser Flohmarkt in Berlin Einheimische und Touristen an. Das Angebot ist vielfältig – Autogrammkarten, Bücher, CDs, Schallplatten, Videos, Computerspiele, Kleidung, Möbel, Schuhe bis hin zu Porzellan, Schmuck und alte Gemälde füllen Kisten und Stände. Und wer beim Schätze Suchen so richtig auf den Geschmack gekommen ist: Wir haben eine Übersicht über die besten Floh- und Trödelmärkte Berlins.

Noch mehr zum Thema Shopping in Berlin

Bequem einkaufen kann man in Berlin vielerorts: Das sind die besten Straßen und Kieze zum Einkaufen. Neue Nischengeschäfte, spannende Pop-Ups und die spannendsten Läden in jedem Bezirk: Wir haben immer die besten Empfehlungen zum Geld Ausgeben für euch. Und für ein Shopping-Erlebnis der ganz besonderen Art empfehlen wir euch eine der schönen Berliner Markthallen aufzusuchen.

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