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„Fashion Talks“ im Museum für Kommunikation Berlin

shootingDenn ob etwa Löcher in Jeans oder Strumpfhosen ein Zeichen von Armut, desinteressierter Nachlässigkeit – oder ein teuer erkaufter Look aus Edel-Boutiquen ist, erschließt sich vor allem dem, der modisch up to date ist und weiß, welche Gruppe sich wie von anderen optisch abzusetzen sucht. Dass Bekleidung, Accessoires oder Frisuren eine beredte Sprache sprechen, weiß man natürlich auch im Museum für Kommunikation. Seit Mode in Berlin eine zunehmend wichtige Rolle spielt, reifte dort der Gedanke, den Ausdrucksformen und –möglichkeiten von Kleidung eine eigene Wechselausstellung zu widmen. So wird in der ab 7. Oktober geöffneten Schau „Fashion Talks“ der Zusammenhang zwischen Zeitgeschehen und Mode dargelegt, unterschiedliche „Stylecodes“ diverser aktueller Jugendgruppen vorgestellt oder die Vermarktungskonzepte von Modeunternehmen analysiert. Außerdem blicken die Ausstellungsmacher auf 150 Jahre Modegeschichte zurück und erläutern, was die Looks der Vergangenheit geprägt hat. Wie die Stile der Zukunft aussehen könnten, erkunden schließlich junge, noch unbekannte Designer aus Berlin und von anderswo, deren Kreationen im monatlichen Wechsel gezeigt werden.

Text: Eva Apraku

Foto: Gulliver Theis / Bitten Stetter

Fashion Talks Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Straße 16, Mitte, Di 9–20 Uhr, Mi–Fr 9–17 Uhr, Sa, So + Feiert. 10–18 Uhr (ab 7.10.), Eintritt: 3/1,50 Ђ, www.mfk-berlin.de

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