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12 tolle Geschäfte rund um die Friedrichstraße

Vom Halleschen bis zum Oranienburger Tor zieht sich die Friedrichstraße, die nicht nur eine der wichtigsten und geschichtsträchtigsten Straßen Berlins mit einem tollen Angebot an Kultur (Friedrichstadtpalast, Admiralspalast, BE…) und Kulinarik ist, sondern auch die Heimat vieler einzigartiger Geschäfte. Diese 12 Shops und Einkaufszentren an der Friedrichstraße sind immer einen Besuch wert.


Bei Dussmann durch eine Auswahl von 100.000 Büchern stöbern

Das Kulturkaufhaus Dussmann ist eine wahre Berliner Institution. Hier finden sich Bücher zu fast jedem Thema. Foto: Konstantin Börner

Seit 1997 wird in der Friedrichstraße auf fünf Etagen Kultur verkauft. Fast 100.000 unterschiedliche Bücher führt das Kulturkaufhaus. Bekannt ist zudem die riesige, gut kuratierte Musikabteilung. Bei Dussmann findet man neben Büchern auch Vinyl-Schallplatten, Noten, Filme und vieles mehr. Mehr schöne Buchgeschäfte in Berlin findet ihr hier.

  • Dussmann – das KulturKaufhaus Friedrichstraße 90, Mitte, Mo–Fr 9–22 Uhr, Sa 9–23.30 Uhr, www.kulturkaufhaus.de

Süßigkeiten aus Berlin: Edle Pralinen kaufen im Schokoladenhaus von Rausch

Süßigkeiten aus Berlin? Die Produkte von Rausch sind immer ein gutes Souvenir für die Daheimgebliebenen – und auch bei Berliner*innen sehr beliebt! Foto: Lena Ganssmann
Süßigkeiten aus Berlin? Die Produkte von Rausch sind immer ein gutes Souvenir für die Daheimgebliebenen – und auch bei Berliner*innen sehr beliebt! Foto: Lena Ganssmann

Vor nicht allzu langer Zeit baute man das Stammhaus am Gendarmenmarkt in eine Erlebniswelt um. Dort kommt das Beste aus der mehr als 100-jährigen Geschichte des Familienunternehmens zusammen. Zum einen können Berliner*innen und Gäste verstehen, wie die Bohne zur Schokoladentafel wird, zum anderen kann man die gesamte Produktpalette testen und erwerben. Geradezu obligatorisch sind der Besuch des hauseigenen Deli (die heiße Trinkschokolade!) und ein Abstecher an die längste Pralinentheke der Stadt. Wo ihr sonst noch toll Süßigkeiten kaufen könnt, lest ihr hier.


Handgefertigtes Porzellan bei KPM kaufen – mit Outlet-Shop!

Mehr als 200 Jahre alt, aber modern: die KPM. Die Manufaktur aus Berlin stellt sogar To-Go-Becher aus Porzellan her. Foto: KPM
Mehr als 200 Jahre alt, aber modern: die KPM. Die Manufaktur aus Berlin stellt sogar To-Go-Becher aus Porzellan her. Foto: KPM

Die „Königliche Porzellan-Manufaktur“ (KPM) steht für Tradition und Moderne, Handwerkskunst und Design und natürlich für Berlin. 1763 von Friedrich dem Großen gegründet, gibt es den Klassiker, das Service „Kurland“, bereits seit 230 Jahren. Zeitgenössisches sind etwa To-go-Becher oder ein limitierter Porzellan-Pudertopf aus der Kooperation mit der Berliner dekorativen Naturkosmetik-Marke „Und Gretel“.

  • KPM Friedrichstraße 158–164, Mitte, Mo-Sa 10-19 Uhr, Tel. 390 09 21, www.kpm-berlin.com

Edel shoppen in der Galeries Lafayette

In der Galeries Lafayette kann man in kürzester Zeit viel Geld loswerden. Foto: Imago Images/Spicker

Berlin hat viele Einkaufszentren und Malls, aber nur wenige im gehobenen Sektor. Klar, dass da die Galeries Lafayette als Berlin-Ableger der französischen Kette hervorsticht. Das Edelkaufhaus an der Friedrichstraße bietet auf mehreren Etagen teure und qualitativ hochwertige Waren an – von internationaler Designermode bis zu französischer Feinkost. Auch das Gebäude mit seinem gläsernen Trichter und der partiell begrünten Außenfassade ist ein echter, ein edler Blickfang. Mehr Frankreich in Berlin erleben? Hier entlang.


Ampelmann: Eine Berliner Kultmarke

Die Ampelmann-Kette betreibt insgesamt sechs Läden, so auch am Kudamm unterhalb des Kranzler Ecks. Foto: Imago Images/Zeitz

An der Ecke Friedrichstraße/Unter den Linden hat die Berliner Marke Ampelmann ihren Flagship Store. Das Konzept fußt auf der Huldigung des ikonischen Ost-Ampelmännchens, das als Gummibärchen, auf T-Shirts und als Radiergummi in allerlei Farben und Formen vertrieben wird. Tipp: In mehreren der Shops gibt’s ziemlich guten Kaffee!


Handwerkskunst aus Sachsen im Erzgebirgshaus und im Bürgelhaus

Im Erzgebirgshaus an der Friedrichstraße in Berlin gibt es Schwibbögen und andere Handwerkkunst aus Sachsen. Foto: Imago Images/Steinach

Das Erzgebirge liegt zwar in Sachsen. Doch weil nicht alle Berlin-Besucher den Weg dorthin auf sich nehmen, werden die berühmten hölzernen Manufakturprodukte auch in der Hauptstadt, unweit des Checkpoint Charlie, angeboten. Im Erzgebirgshaus sind Produkte von mehr als 40 Werkstätten vorrätig. Im nebenan befindlichen Bürgelhaus gibt’s außerdem Textilkunst und natürlich jede Menge Keramik aus der bekannten Töpferstadt Bürgel.

  • Erzgebirgshaus / Bürgelhaus Friedrichstr. 194–199, Mitte, Mo–Sa 11–19 Uhr, www.erzgebirgshaus.de

Bahnhofspassage: Zeitungen, Lebensmittel und allerlei Nippes

Vor allem sonntags gut besucht: der Edeka in der Bahnhofspassage an der Friedrichstraße. Foto: Imago/Schöning

Der Bahnhof Friedrichstraße ist einer der wichtigsten Fernbahnhöfe Berlins, den täglich Tausende Pendler auf dem Weg von und zur Arbeit nutzen. Im Bahnhofsgebäude selbst gibt es neben Bäckereien, Schnellimbissen und Fast-Food-Ketten auch so manche Mode- und Schuhgeschäfte bekannter Filialisten wie Gerry Weber oder Ecco. Wichtiger Anlaufpunkt vor allem am Wochenende: die Edeka-Filiale, eine der wenigen Supermärkte, die auch sonntags und an Feiertagen geöffnet sind.


Motz, der Laden – günstige Möbel für alle

Im Sozialkaufhaus der Straßenzeitung Motz gibt es Möbel und mehr. Foto: Imago Images/BRIGANI-ART

Glanz und Elend liegen an der Friedrichstraße nah beinander. Mit dem Rad sind es nur wenige Minuten von den teuren Bürokomplexen hin zum verarmten Abschnitt im Kreuzberger Teil der Flaniermeile. Wichtige Anlaufstelle vieler Anwohner dort ist das Sozialkaufhaus des Straßenmagazins „Motz“, in dem es von Bekleidung über Möbel bis hin zu Küchenequipment alles zum günstigen Preis gibt. Mehr Sozialkaufhäuser in Berlin findet ihr hier.

  • Motz, der Laden Friedrichstraße 226, Kreuzberg, Mo–Fr 12–19 Uhr, Sa 12–17 Uhr, www.motz-berlin.de

Quartier 205 / 206 – Edelhäuser, denen leider oft die Kundschaft fehlt

Das Quartier 206 ist eine Luxus-Mall in der Nähe des Gendarmenmarkts. Foto: Imago Images/imagebroker

Als Luxus-Malls gebaut, konnten sich beide miteinander verbundenen Häuser nie so recht in Berlin festsetzen, die Folge: eine hohe Fluktuation durch ständig wechselnde Läden. Für die Kunden kann das sogar einen Vorteil haben, begegnen sie doch immer wieder neuen Händlern. Das Quartier 205 firmiert mittlerweile unter dem Namen „The Q“, das Quartier 206 unter dem alten bekannten. Ganz in der Nähe liegt übrigens der Gendarmenmarkt, einer der schönsten Plätze Berlins.


Bunte SchokoWelt Berlin: Der Traum der eigenen Schokolade

Schokolade und Merch gibt es im Berliner Laden von Ritter Sport. Foto: Imago Images/Friedel

„Quadratisch, praktisch, gut“, lautet das Motto des Schokoladenriesen Ritter Sport. In seiner „Bunten SchokoWelt Berlin“ stellt sich das Familienunternehmen vor, das von sich selbst behauptet, nachhaltig und fair zu produzieren. Der Clou: Ritter-Sport-Fans können sich vor Ort ihre eigene Schokolade mixen lassen. Dabei helfen die professionellen Ritter-Sport-Chocolatiers sowie 20 ständig vorrätige Zutaten, mit denen man den eigenen Geschmack veredeln kann.


Prunkvolle italienische Möbel im Palazzo-Stil kaufen bei Belle Arti

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Ein bisschen italienisches Flair hätte doch jeder von uns gerne in den eigenen vier Wänden. Die passenden Möbel für den authentischen Palazzo-Stil gibt’s bei Belle Arti. Dort verkauft man seit 1962 Möbel aus Italien. Bisschen kitschig, aber wer drauf steht, für den ist der Laden ein echtes Paradies!


Modellautos kaufen im DRIVE. Volkswagen Group Forum

Im Volkswagen Group Forum werden auch Modellautos des Autokonzern verkauft. Foto: Promo

Der große deutsche Autokonzern hat sich nicht lumpen lassen und an der Friedrichstraße ein eigenes Forum eingerichtet. Dort finden – insofern es die Pandemiebedingungen zulassen – Ausstellungen, Diskussionen und Konzerte statt. Auch Modellautofreunde kommen voll auf ihre Kosten: Im Modellauto-Shop des DRIVE. Volkswagen Group Forum haben sie die Wahl zwischen mehr als 500 Fahrzeugen im Miniaturformat.

  • DRIVE. Volkswagen Group Forum Friedrichstraße 84 / Ecke Unter den Linden, Mitte, täglich 10–20 Uhr (im November 2020 geschlossen)

Mehr über die Friedrichstraße und weitere Shoppingadressen

In Berlin gibt es jede Menge Straßen und Kieze, die zum Shoppen einladen – die besten Ecke sammeln wir hier.

Kaum eine Straße symbolisiert Berlin so gut wie die Friedrichstraße. Berühmter als sie sind vielleicht nur die Prachtmeilen Kurfürstendamm und Unter den Linden. Die Hauptader der historischen Mitte hat eine bewegte Vergangenheit. Sie beginnt Ende des 17. Jahrhunderts, als ihr Namensgeber, Friedrich I., der König von Preußen, den Ausbau des Berliner Zentrums vorantrieb. Hier erzählen wir die Geschichte der Friedrichstraße entlang von 12 Fotos.

Immer noch Lust auf Shopping? Hier sind unsere Einkaufs-Empfehlungen für den Kurfürstendamm und die Kantstraße. Außerdem verraten wir euch alles, was ihr über die Shopping-Mall Alexa wissen müsst.