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Hautfarbene Pflaster

Gibt es eigentlich auch hautfarbene Pflaster für Afrikaner, hat sich Beatrice Pfister, 44, gefragt. Es gibt sie nicht, stellte die mit einem Jamaikaner verheiratete Bayerin fest. Weder in den USA noch in Afrika kann man dieses Verbandmaterial in einem Farbton erhalten, der auch bei schwarzen Menschen als ?hautfarben? durchgehen könnte. Also hat Beatrice Pfister sämtliche ihr bekannten Pflasterfirmen antelefoniert, um sie zur Herstellung von Pflas?tern in mehr oder minder dunklen Brauntönen anzuregen. Ohne Erfolg. ?Die sagten, es gibt keinen Markt für solche Pflaster?, wundert sich die Mutter zweier afrodeutscher Kinder noch heute. Erst als sie über Umwege von der kleinen süddeutschen Firma Chemoplast erfuhr, stieß sie mit ihrer Pflaster-Idee auf Interesse. Nun wurden die seit knapp einem Jahr produzierten dunkelbraunen Pflaster erstmals auch in Berliner Geschäften gesehen.

Text: Eva Apraku

Erhältlich z.B. bei: GT World of Beauty, Rankestraße 8, Charlottenburg

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