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Hüte von Yva

yvaAls Katharina Sigwart erfuhr, dass Else Neuländer-Simon, genannt Yva – in den 1920er-Jahren gefeierte Modefotografin und Lehrmeisterin von Helmut Newton –, unweit ihres neuen Hutsalons wohnte und, ebenso wie sie, Tochter einer Modistin war, stand der Name ihres Ateliers fest: Yva. Hier fertigt die Hutmacherin mit ausgeprägter Vorliebe für Kimonoseide Ascot-taugliche Kostbarkeiten und lässige Gebrauchshüte. Das von ihr zum Material dieser Saison gekürte Hanfstroh ist ultraleicht und sogar biegsam. Ein Hut aus Meereshanf übersteht sogar den Transport in der Handtasche, ohne einzuknicken. Wem der Mut zum großkrempigen Hut fehlt, dem rät Katharina Sigwart zu einem sogenannten Fascinator. Die koketten, mit Blüten oder Federn geschmückten Hingucker bedecken das Haupt der Trägerin nur teilweise – fast wie damals in den 20ern.

Text: fal

Yva Bleibtreustraße 20, Charlottenburg, Mo–Sa 11–18 Uhr, www.yva.de

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