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Ina Beissner ist der aktuelle Hot Shot ?unter den Berliner Schmuckdesignern

 

Ina_Beissner_Kollektion

Glöckchen oder Schraube? Edel und zupackend! Ina Beissner gelingt es,
ihren Schmuckkollektionen einen interessanten Twist zu geben. Foto:
Henning Moser 2013

Ihr Signature Piece, das Glöckchen, das sich in beinahe all ihren Kollektionen wiederfindet, hat mittlerweile fast ikonischen Status. Dabei hätte alles auch ganz anders kommen können. Die Berliner Designerin mit peruanischen Wurzeln war eigentlich fest entschlossen, in die Modebranche einzusteigen, als sie ihre Abschlussarbeit für die Modeschule Esmod entwickelte. Als Ergänzung zu ihren textilen Entwürfen fertigte sie damals auch einige Schmuckstücke an. Die fanden bei den Prüfern beinahe mehr Anklang als die Modekollektion selbst. Beissner entschied sich daraufhin, nach Mailand zu gehen und Schmuckdesign zu studieren. Mit ihrem Diplom in der Tasche bereiste sie erst einmal die Welt. Nach Zwischenstopps in New York, Mexiko, Spanien und Japan kehrte sie nach Berlin zurück und gründete 2012 ihr eigenes Label. Bereits ihre erste Kollektion wurde von Modemagazinen und Fashionbloggern begeistert aufgenommen. Auch Alexandra Fischer-Roehler und Johanna Kühl vom Modelabel Kaviar Gauche outeten sich als Fans ihrer Schmuckstücke.

 

Ina_BeissnerDie Entwürfe Beissners, für die sie lediglich Bleistift und Papier braucht, sind stets eine Synthese aus filigran und derb, zart und hart. Die 33-Jährige liebt das Spiel mit Kontrasten und legt großen Wert auf zeitloses, klassisches Design, das sie immer wieder durch einen überraschenden Twist bricht. In ihrer neuen Kollektion, die eine Hommage an die 20er-Jahre und das Art dйco ist, treffen filigrane Formen auf kleine, kompakte Kuben.

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Dieser minimalistische und pure Look wird unterstrichen durch die Verwendung von Gelbgold und vergoldetem Messing, was den Schmuckstücken trotz des edlen Glanzes eine beinahe entspannte Unaufgeregtheit verleiht. Natürlich hat auch das Glöckchen wieder seinen Weg in die neue Kollektion gefunden, in abgewandelter Form und mit mattem Finish.

Text: Dina Herrler

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