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Miyu im Prenzlauer Berg

MiyuEigentlich war Elke Pohl nur nach Tokio gereist, um dort ihre Architektur-­Diplomarbeit fertigzustellen. Tatsächlich aber fand sie sich schon bald in japanischen Textilläden wieder. Begeistert war die 36-Jährige vor allem von den Kimonos, ihren traditionellen, aber auch modisch-jungen Trageweisen. Zwar brachte Elke Pohl ihre Diplomarbeit trotzdem erfolgreich zu Ende. Ihrer Liebe zu japanischen Stoffen blieb sie jedoch auch später in Berlin treu. So fertigt sie daraus Oberteile, Tücher, Obis – das sind bis zu vier Meter lange Gürtel –, ­außerdem Haoris, also Kimono-Überjacken, sowie plissierte Beinkleider, die Hakamas heißen. Wer sich die anmutige Farbenpracht nicht nur in den Kleiderschrank holen will, kann mit Kranich und Kirschblüte auf Wandbildern, Lampenschirmen oder Kissen auch die eigenen vier Wände verschönern.

Text: fal

Foto: Elke Pohl/Miyu

Miyu Marienburgerstraße 8, Prenzlauer Berg, Mo–Fr 11–19 Uhr, Sa 11–16, Tel. 0176-62 07 18 44, www.miyu.asia

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