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Von schön bis auffällig: Schmuck

Spreeglanz_Marta_SzafraniecTeebeutel und Angelhaken

Das Berliner Projekt für junge, internationale Schmuckdesigner namens „Spreeglanz“ hat drei Nachwuchstalente ausgewählt, deren Kollektion so innovativ ist wie das ganze Projekt. Die Künstler lassen sich von Teebeuteln, Kleidungsstücken und Angelhaken inspirieren. Das Ergebnis: Broschen im Knopf-Look, Fisch-Anhänger und extravagante Schlüsselketten. Die Materialien reichen von Achat über Stoff und Glas bis zu Leder. Die erste Kollektion der beiden Schweden Christopher Scheutz und Lina Lundberg sowie der Polin Marta Szafraniec entsteht seit einem halben Jahr in einer eigenen Schmuck-WG in Berlin, die von Spreeglanz gefördert wird.
www.spreeglanz.com

KalbsschmuckAnmutiges Kalbspergament

Die Designerin Ulrike Hamm fertigt unter ihrem Künstlernamen „Anmut. Kühnheit!“ Ohrringe, Ketten, Broschen und Ringe. Der Clou: Die
Schmuckkreationen bestehen aus Kalbspergament. Die Einzigartigkeit eines jeden Stückes entsteht durch das zuweilen störrische und anspruchsvolle Material, dessen Struktur von Mal zu Mal verschieden ist. Umso zarter und ausgefeilter ist das Produkt, das von der ausgebildeten Goldschmiedin mit ansprechenden Farbmustern versehen wird.
www.anmut-kuehnheit.de

Schmuckfrage_Claudia_WesthausFiligrane Formen

Die bunten Plastikplättchen, aus denen Karola Torkos Armreifen, Ketten und Ohrringe fertigt, überzeugen durch verspielte Schlichtheit. Aufpassen muss man da höchstens, mit welchen Kleidungsstücken man den Schmuck farblich kombiniert. Die Ringe und Broschen der Designerin Claudia Westhaus dagegen bestechen durch klassisches Material und durch die Natur inspirierte, filigrane Formen. Zu sehen gibt es die Schmuckstücke der beiden Künstlerinnen noch bis 2. Oktober in der Galerie Schmuckfrage.

Schmuckfrage Brunnenstraße 187, 10119 Mitte, Di-Fr 12-19 Uhr, Sa 11-19 Uhr,
www.schmuckfrage.de

Puppentellerringe

Dieser leckere Schmuck ist definitiv nicht nur was für Hungrige. Auch wenn die süße und herzhafte Kollektion mit den winzigen Tassen, Tellern, Gabeln und Früchten zum reinbeißen sind, bleiben sie doch individuelle und nicht an jeder Ecke zu bekommene Unikate. Die Trägerinnen beweisen jedenfalls Mut zum extravaganten Detail und glänzen mit diesem Accessoire sicher nicht nur beim Kaffeeklatsch mit der besten Freundin.
www.ideenreich-berlin.de

08/15 Schmuck

Den Schmuck kann man ja überall haben. Stimmt! Bis zum 17. Oktober auch in der Galerie Temur. Nur, dass die Galerie acht Schmuckdesigner eingeladen hat, sich an „durchschnittlichen“ Schmuckstücken zu orientieren und in eigenen ausgefallenen, verspielten, witzigen, eleganten und ironischen Ohrsteckern, Anhängern und Armbändern quasi neu zu erfinden. Dabei kommen auch ausgefallene Materialien wie Textilien, Porzellan und Papier zum Einsatz, wie etwa bei dem Bettelarmband-Projekt Jou-Jou oder dem Textilschlauch mit einem und zwei Cent-Münzen von Susanne Matschй. Eben doch nicht so 08/15.
www.temur-schmuck.de


MohairsilberschmuckUmgarnt

Kuschelige Mohair-Wolle trifft auf kühles Silber – gegensätzlicher könnte Schmuck wohl kaum sein. Doch die Schmuck- und Modedesignerin Stephanie Schneider verbindet, was so verschieden scheint. Sie hat sich die uralte Technik des Häkelns und Strickens zu eigen gemacht, um wunderschöne Ketten und Armbänder für ihr Label „17“ zu schaffen.
www.stephanieschneider.de

Text: jas/nic
Foto: Kerstin Nussbaecher (Kalbspergament), Claudia Westmann (Schmuckfrage), Susanne Matschй (Häkelschmuck)

 

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