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Uhren Marktstand auf dem Hackeschen Markt

Die Zeit ist ein ständiger Begleiter, egal, was man kann, was man macht oder wer man ist, man wird sie nicht los. Deswegen oder gerade deshalb sollte sie als Schmuckstück getragen werden.“ Menschen, die neugierig an Steffen Czirnias buntem Fahrradstand auf dem Hackeschen Markt in Mitte he­rantreten, werden von ihm mitunter tiefschürfend begrüßt. Steffen alias Vitamin B11 philosophiert nicht nur über die Zeit, er interessiert sich auch für das Aussehen von Uhren. Ob Uhrenketten oder an Nietenlederarmbändern befestigte Uhren – Czirnia baut die Gehäuse der Zeitmesser auseinander und fügt neue Ziffernblätter mit Bild ein: Jedes der rund 90 Ziffernblätter, die er bisher entwickelt hat, erzählt eine kleine Geschichte. Etwa die „wahre Geschichte“ des Ikarus. Dieser soll sich seine Flügel nicht, wie es die Legende erzählt, an der Sonne, sondern an der Venus verbrannt haben. Woher Czirnia die Inspiration für die Geschichten und Philosophien seiner Uhren nimmt, weiß er selbst nicht so recht. Doch trotz des Umbauaufwandes kosten keine seiner Uhren mehr als 20 Euro. Gänzlich kostenlos sind die Lebensweisheiten, die Czirnia seinen Kunden mit auf den Weg gibt. Etwa „alle Uhren gehen nach, wenn man nur an ihnen dreht.“         

Text: Charlotte Marxen
Fotos: Harry Schnitger

Uhren von Vitamin B11
Fahrradstand auf dem Hackeschen Markt, Mitte,
Do/Sa 10–18/19 Uhr (auf Anfrage nimmt ­Steffen Czirnia in Sachen Uhrengestaltung auch Sonderwünsche entgegen),
http://vitaminb11.com/

 

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