Jahresvorschau

Literatur 2020: Die wichtigsten Lesungen des Jahres

Irvine Welsh liest im März aus seinem neuen Roman „Die Hosen der Toten“, Foto: imago images / Agencia EFE

Februar

Ulrike Renk: „Tage des Lichts“

Im dritten Teil der Saga um die „Seidenstadt“ Krefeld reist Ruth 1940 ins ihr riesig erscheinende Chicago.

5.2., Buchhandlung Hallen am Borsigturm


David Nicholls: „Sweet Sorrow“

Seinen Bestseller „Zwei an einem Tag“ hat Lone Scherfing verfilmt, jetzt geht es um einen Mann, der nach 20 Jahren seine Jugendliebe treffen soll. Mark Waschke liest.

13.2., Pfefferberg Theater


Kathrin Weßling: „Nix passiert“

Schon ihr Vorgänger „Super, und dir?“ wurde als Generationen-Roman gefeiert. Im aktuellen Werk kehrt Alex aus Berlin in die Provinz zurück.

18.2., Kulturbrauerei


Inga Humpe: „Wir trafen uns in einem Garten“

Die Songzeile kann so ziemlich jeder mitträllern, jetzt stellt die NDW- und Elektropop-Ikone ihr gleichnamiges Buch vor – mit Benjamin von Stuckrad-Barre und Helene Hegemann.

19.2., Volksbühne


Jubiläums-Hafenrevue

Zum fünften Mal tummelt sich die Berliner Literaturszene am Wannsee, gesteuert von Aurélie Maurin, Claudia Schütze und Thomas Böhm.

27.2., Literarisches Colloquium Berlin

März

Paula Irmschler: „Superbusen“

In diesem Poproman gründet Gisela in ihrem Selbstfindungsort Chemnitz die Frauenband „Superbusen“. Margerete Stokowski ist zu Gast.

3.3., Heimathafen Neukölln


Sigrid Nunez: „Der Freund“

Die Ich-Erzählerin im neuen Roman der US-Autorin verliert ihren besten Freund. Dafür bekommt sie dessen Hund vermacht, eine 80-Kilo Dogge.

11.3., Geistesblüten


Billy Bragg „Die drei Dimensionen der Freiheit“

Im Brexit-Chaos meldet sich die englische Aktivisten-Songschreiber-Legende mit einem „politischen Weckruf“ für Liberalität zu Wort.

11.3., Pfefferberg Theater


Irvine Welsh: „Die Hosen der Toten“

Dieser dritte Teil soll das Ende der „Trainspotting“-Trilogie sein. Mark kehrt nach Schottland zurück, wo Sick Boy und Spud arg heruntergekommen leben.

16.3., Pfefferberg Theater


Literatur: Welttag der Poesie

Weltweit wird der Dichtkunst gehuldigt zum UNESCO-Tag der Lyrik am 21.3. Die traditionelle Veranstaltung steigt diesmal schon am Vortag.

20.3., Stiftung Brandenburger Tor

April

Lana Lux: „Jägerin und Sammlerin“

Im zweiten Roman der ukrainischen Autorin kommt Alisa als Kleinkind mit ihren Eltern nach Deutschland, als Teenie kämpft sie mit Bulimie.

2.4., Maschinenhaus


Delia Owens: „Der Gesang der Flusskrebse“

In Owens Roman-Debüt lebt Marschmädchen Kya abseits vom Dorf inmitten von Salzbänken und Sandwiesen. Bis ein Mann stirbt.

27.4., Pfefferberg Theater

Mai

Lutz Seiler: „Stern 111“

Mit dem Wende-Roman „Kruso“, der auch verfilmt wurde, hatte der vielfach preisgekrönte Autor die Latte hoch gelegt. In „Stern 111“ schreibt er die Historie nun weiter, indem er das Schicksal einer Familie nach 89 unter die Lupe nimmt.

4.5., Pfefferberg Theater


Jon Savage: „Die Geschichte von Joy Division“

Der Musikjournalist war dabei, als die Band in Manchester Weltmusikgeschichte schrieb, bevor Ian Curtis sich das Leben nahm. In „Sengendes Licht, die Sonne und alles andere“ hält er all das als Oral History fest.

6.5., Pfefferberg Theater

Juni

LIT: Potsdam

Unter dem bewährten Festival-Motto „Starke Worte. Schöne Orte.“ kommen wieder eine Reihe prominenter Literaten an der Havel zusammen.

2.–7.6., diverse Orte in Potsdam


Donna Leon: „Geheime Quellen“

In seinen 29. Fall schickt hier die Krimi-Königin ihren Kommissar Brunetti. Der soll einen vermeintlichen Motorradunfall als Mord enttarnen.

4.6., Kino International


21. Poesiefestival

Auf „Planet P“, so das diesjährige Motto, kommen die Dichter zusammen. Poesie als politische Praxis hat einen prominenten Platz im Programm, Partnerland ist Kanada.

5.–11.6., Akademie der Künste

Juli

Kleine Verlage am Großen Wannsee

Die literarische Gartenmesse bestreiten wieder 30 unabhängige Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Lesungen, Live-Musik und mehr.

11.7., Literarisches Colloqium Berlin

August

Max Goldt

Der Alltags-Sezierer bringt zur mittlerweile traditionellen sommerlichen Lesestunde „Weltstars im Nadelwald“ und neue Geschichten mit.

26.8., Pfefferberg Theater

September

Internationales Literaturfestival Berlin

Jetzt schon im Kalender anstreichen: Im Rahmen des Festivals kommen wie gewohnt Autoren aus aller Welt mit Werken aller erdenklichen Genres im Gepäck.

9.–19.9., diverse Orte


Mark Benecke: „Mein Leben nach dem Tod“

In seiner Autobiographie verrät der Kriminalbiologe, wie einer, der sich obsessiv mit Toten beschäftigt, selbst ein erfülltes Leben führt.

16.9., Pfefferberg Theater

November

28. open mike

Für aufstrebende Nachwuchsliteraten heißt es am Wochenende wieder: Lesen, bis der Wecker klingelt. Freitags gibt es traditionell einen Einstieg mit Vorjahressiegern.

6.–8.11., Heimathafen Neukölln

Die weiteren Überblicksseiten zu kommenden Veranstaltungen des Jahres: