Die kulinarische Rahmenhandlung könnte schlüssiger kaum sein: eine Küche, die sich die Anrainerländer eines Ozeans zum Thema nimmt. Westküstenaromatische Tacos. Bowls aus Korea. Kalifornische Burger mit asiatischem Twist. Dazu noch eine hippe Adresse, das jüngst erweiterte Aufbauhaus am Moritzplatz, samt coolem Ambiente, viel Beton: alles richtig gemacht also von den Machern des Prince Charles und des verlässlich guten Parker Bowles. Mit dem Pacifico bedienen die nun eine preissensiblere Kundschaft (Hauptgerichte ab 5,90 Euro) durchaus herzlich und geschmackvoll. Zumindest auf den ersten Bissen. Auf den zweiten Bissen schieben sich die Kohlenhydrate in den Vordergrund. Was an den yummi Süßkartoffelchips zum okayen Burger gelegen hat. Aber auch an einer Bibimbab Bowl, in der viel zu viel Reis nicht nur satt gemacht, sondern auch den Geschmack nivelliert hat. Kaum anders bei der Seoul Bowl, die immerhin mit akzentuierter Schärfe kontern konnte. Herzhaft können sie im Pacifico, keine Frage. Die rohen, frischen, eher ätherischen Aromen Asiens aber, die müssen besser herausgearbeitet werden. Zumal in einem Laden, der auch und gerade nach den Ostküsten des pazifischen Ozeans schmecken will.

Adresse
Oranienstraße 147, 10969 Berlin
E-Mail
hello@pacifico-berlin.com
Website
www.pacifico-berlin.com
Öffnungszeiten
Mo-Sa 12-24 Uhr
Location
Imbiss
Küche
Asiatisch