Spätestens seit dem Erfolg von Toca Rouge und Long March Canteen sehen asiatische Restaurants einfach unverputzter aus als fru¨her. So auch das neue vietnamesische Quà Phê in Mitte, direkt um die Ecke des zu Tode geliebten Monsieur Vuong. Das gro.zu¨gige Eckcafé, das sich auf die gefu¨llten Weizenmehlklöße Bánh Bao, Reis-Crêpes oder japanische Mochi-Reisbällchen spezialisiert hat, kommt einerseits hölzern-hell daher, bekennt sich aber gleichzeitig zum derzeit angesagten Industriecharme samt Stahlrohr- Dekor und an Textilkabeln baumelnden Glu¨hbirnen. Gemu¨tlich wird es aber trotzdem – oder gerade deshalb, wozu heimelige Sitzgruppen-Inseln beitragen. Neben den erwähnten Bánh-Bao-Klopsen gibt es noch gute Suppen und andere Snacks, etwa den geschichteten Che- Pudding. Der sieht mit seinen leuchtend gru¨n eingefärbten Tapiokaperlen gefährlich chemisch aus, schmeckt aber zusammen mit dem vietnamesischen Kaffee oder einem frischen Jasmintee ziemlich gut. Quà Phê statt Café eben, womit sich die vietnamesische Ku¨che ab sofort auch fu¨r den Morgen und die Nachmittagspause empfiehlt. Unsere Empfehlung fu¨r die nächsten warmen Tage (und die kommen bestimmt): ein Iced Latte mit wunderbarer Haselnussmilch.

Adresse
Max-Beer-Straße 37, 10119 Berlin
Telefon
97 00 54 79
E-Mail
contactquaphe@gmail.com
Website
www.facebook.com/atquaphe
Öffnungszeiten
So–Do 9–21 Uhr, Fr–Sa 9–22 Uhr
Location
Café
Küche
Vietnamesisch
Preise
Speisen 2 bis 6,50 €
Plätze Innen
55
Plätze Außen
25