URAUFFÜHRUNG

„Low Risk – A State of Mind“ im AckerStadtPalast

Wenn jäh das Leben kopfsteht: Mit „Low Risk – A State of Mind“ gibt die Schauspielerin Isabella Parkinson ihr Regiedebüt

Isabella Parkinson mit Andreas Weiser (li.) und Julio Marques (re.) – Foto: Peter Adamik

Sie gehörte in den 90er-Jahren zum ­Ensemble der Castorf-Volksbühne, spielte in heute ­legendären Produktionen wie „Clockwork Orange“, „Die Frau vom Meer“ (Regie: Frank Castorf), „Der gute Mensch von Sezuan“ (Regie: Andreas Kriegenburg) und „Die falsche Zofe“ (Regie: Stefan Bachmann). Im Kino agierte Isabella Parkinson in Filmen neben Katja Riemann, Jürgen Vogel oder Edgar ­Selge.

Jetzt wagt sich die 1970 in Rio de Janeiro geborene Brasilianerin, die auch in ihrer alten Heimat weiterhin Theater spielt, an ihre ­erste Regie.

Der autobiografisch gefärbte Text der interdisziplinären Theaterperformance „Low Risk – A State of Mind“ mit Andreas Weiser (Live-Musik) und Julio Marques (Videos) stammt ebenfalls von ihr. Und sie spielt den Monolog einer Frau, die eine schwere Krankheit dazu bringt, radikal ihr Leben zu hinterfragen, auch noch selbst. Und wer hat die Uraufführung produziert? Genau. 

AckerStadtPalast, Fr 29.6.– So 1.7., 20 Uhr, Eintritt 15, erm. 10 €