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„Maikäfer flieg …“ im Hochbunker Berlin

Maikäfer fliegDie Ausstellung von Raffael Rheinsberg und Lilli Engel aus Anlass des 70. Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen und des Beginns des 2. Weltkriegs am 1. September zeigt, wie man auch mit den Hinterlassenschaften dieses Krieges umgehen kann. Raffael Rheinsberg hat nach der Wende im Umland Hinterlassenschaften deutscher und russischer Armeen gesammelt. Damit füllt er einen ganzen Saal in diesem martialischen Gebäude. Dazu kommt unter anderem noch eine Madonna, eine Übungsbombe aus DDR-Beständen, der er ein Tuch umgelegt hat, dass man auf Distanz getäuscht wird. Lilli Engel „bespielt“ dazu parallel einen weiteren Saal mit ihren abstrakten Gemälden, die aufmerksam machen auf die Kontinuität von Kriegen, die bis in die Gegenwart reichen,
aber nicht so heißen. Im Foyer des geschichtsträchtigen Gebäudes
erfährt man alles über den Umgang mit dem Bunker, der jetzt Denkmal wird, und sieht, wie Kinder im Kosovokrieg auf „Kanonendonner“ reagieren. Es ist beeindruckend.

Text: Qpferdach

Maikäfer flieg
im Hochbunker Pallasstraße, Schöneberg

Di-So 10-18 Uhr, 2.9.-25.10.2009. Das Gebäude ist nicht barrierefrei.
Kinder unter 14 Jahren nur in Begleitung Erwachsener, Sonderführungen für Kinder und Jugendliche, Anmeldung für Schulklassen Tel. 902 77-69 64

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