Imbiss

„MA’LOA — Hawaiian Poké Bowl“ in Mitte

Eine Schüssel Südsee: Aloha Poké Bowl! Das schaukelschöne Ma’loha interpretiert Ceviche hawaiianisch

Daniel Brandes und Nora Tabel

Hawaiianischer Fischsalat sei also der Gastro-Trend für das Jahr 2018 – befand unlängst eine große Tageszeitung. Da trifft es sich gut, dass es sowas jetzt auf der Oranienburger Straße gibt, auch wenn er da nicht Fischsalat, sondern ­natürlich Hawaian Poké Bowl heißt. Und Poké, das ist nicht nur eine Spielart der südamerikanischen Ceviche, genauso ist es ein zur Bowl gewordenes Sinnbild jenes küchenkulturellen Crossovers, das für den Geschmack Hawaiis prägend ist: die frischen Aromen der amerikanischen Westküste treffen auf asiatische, vor allem japanische Einflüsse. Algen etwa, und vor allem Sushi-Reis.

Drin in der Bowl sind also zerkleinerte (im Gegensatz zur Ceviche nicht gesäuerte) Fischstücke, meistens Lachs oder Thunfisch, dazu kommen Reis oder Gemüsenudeln, Avocado, Edamame, Zwiebeln, Rote Beete, Sesam oder Seealgen, dazu diverse Marinaden, alles frei zusammenstellbar, alles stimmig, und schmecken tut es auch. Der Laden ist nicht groß, dafür aber voll, und bietet neben dem obligatorischen Grünpflanzenraumteiler noch ein paar Gimmicks wie eine Schaukelbank im Fenster. Die Phalanx der draußen wartenden Foodora-Fahrer zeigt allerdings, dass sich viele die Bowl (ab 9,50 Euro, vegetarisch ab 7,50 Euro) wohl nach Hause oder ins Büro bestellen. Immerhin: Wer lieber in ­Gesellschaft isst, kann sich alle Zutaten an der Theke aussuchen – und sich zudem davon überzeugen, dass alles sofort frisch in die Schüsseln wandert.

MA’LOA — Hawaiian Poké Bowl Oranienburger Straße 7, Mitte, Mo–Fr 11–21.45, Sa 12 – 21.45 Uhr, So 13 – 21 Uhr
www.maloha.com

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