Theater und Bühne in Berlin

Piano City: Interview mit Klaus Sedl

Zur Piano City Berlin im Oktober finde viele Konzerte in privaten Wohnzimmern statt. Wir haben die Pianisten gefragt, was sie an der Teilnahme gereizt hat, zum Beispiel den Bar- und Dinnerpianisten Klaus Sedl. Er spielt solo und in diversen Bands und bedient dabei ganz unterschiedliche Genres wie Klassik, Swing oder Rock.

Pianocity--Klaus-Sedltip Wie sind Sie zum Klavierspielen gekommen?
Klaus Sedl Als ich fünf war, kam ein Klavier ins Haus. Ich begann, alle Melodien darauf zu spielen, die ich kannte. So bekam ich klassischen Klavierunterricht, zwölf Jahre lang an der Musikschule Steglitz. Daneben habe ich immer auch Popsongs gespielt – mit zehn Jahren gründete ich meine erste Band.

tip Was fasziniert Sie daran, ein Konzert im eigenen Wohnzimmer zu geben?
Sedl Da ich mittlerweile im Umland wohne, ist ein Konzert im Rahmen von „Piano City Berlin“ bei mir zuhause leider nicht möglich. Es findet daher in meinem „zweiten Wohnzimmer“ statt: Im Hotel Steigenberger an der Gedächtniskirche, wo ich oft zu festlichen Anlässen auf Firmen- und Privatfeiern spiele.

tip Können Sie ein paar Stücke aus Ihrem Programm verraten oder zumindest die Stilrichtung oder einen Komponisten?
Sedl Mein Programm wird ein Wunschprogramm, daher weiß ich noch nicht genau, welche Stücke ich spielen werde. Bestimmt werden aber Swing-Klassiker dazugehören, von „Over The Rainbow“ bis „Sunny Side Of The Street“.

tip Haben Sie Lampenfieber? Wie fühlt sich das an?
Sedl Aufgeregt ist man eigentlich vor jedem Auftritt. Man will es besonders gut machen, verkrampft dadurch, und spielt dann schlechter als sonst. Glücklicherweise gewöhnt man sich mit der Zeit auch daran.

tip Was reizt Sie als professioneller Musiker an diesem Projekt?
Sedl Es ist mal etwas anderes, etwas Besonderes. Man ist Teil eines Ganzen, das die Stadt zum Klingen bringt.

Piano City Berlin vom 22. bis 24.10.2010

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