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Prenzlauer Berg entdecken: 12 Tipps für den Stadtteil

Prenzlauer Berg ist ein weitestgehend gemütlicher Bezirk. Hier sind Familien, Erwachsene, Studierende und Urberliner, die hier ihren Lebensabend verbringen wollen, zuhause. Es ist ein Ort, an dem fast immer eine harmonische Stimmung herrscht. Wie auch nicht, wenn hier eine Hausfassade schöner als die andere ist und sich die Anwohnerschaft in den unterschiedlichen Kiezen gemeinsam um Bäume, Blumenbeete und Pflanzenbüsche vor den Häusern kümmern. Sanierte Altbauten, liebevoll dekorierte Fensterläden zahlreicher Ladengeschäfte und breite, gemütliche Gehwege sind typisch für Prenzlauer Berger Kieze. Wir stellen euch 12 Ziele vor, die man immer ansteuern kann, wenn man hier unterwegs ist.


Morgens die Oderberge Straße entlang spazieren und im Café Krone Frühstück holen

Für ein schmackhaftes Frühstück lohnt sich der Besuch im Café Krone. Das Café ist ganz typisch für den Prenzlauer Berg: schick, ein wenig rustikal, gutes Essen und eine nette Bedienung erwarten euch hier. Foto: Jasmin Darr

Eine gemütliche Atmosphäre sowie tolles Frühstück bietet das Café Krone in der Oderberger Straße. Neben dem leckeren Frühstücksangebot à la Pancakes, Sandwiches und Salaten gibt es hier auch wohlschmeckende Kuchen sowie köstlichen Kaffee. Das Frühstück kann man, wenn man keinen Platz mehr ergattert, noch mit einem entspannenden Spaziergang verbinden – in der Oderberger Straße gibt es nämlich viel zu entdecken.


Ein Sonnenbad am Wasserturm

Prenzlauer Berg
Der Wasserturm im Prenzlauer Berg bietet sich an, wenn man sich auf einer erhöhten Parkebene entspannt sonnen möchte. Foto: Imago/Pop-Eye

Der 1877 eröffnete Wasserturm im Kollwitzkiez ist der älteste Berliner Wasserturm. Bis 1952 war er im Betrieb. Heute bietet er Menschen aus dem Kiez und der ganzen Stadt ein besonders gemütliches Ambiente. Auf einer Hochebene befindet sich eine grüne Parkfläche mit Bänken, Sitzmöglichkeiten und einer schönen Wiese. An warmen Tagen bietet es sich an, mit einer Decke und Getränken zu kommen und ein Sonnenbad zu nehmen. 12 historische Wassertürme in Berlin – und wie sie heute genutzt werden.


Bei Hozan’s Obst und Gemüse-Eck schöne Blumen für Zuhause kaufen

Schöne, frische Schnittblumen und Wildblumen sowie grüne Blätter und Sträucher zum Wohnung verschönern gibt es bei Hozan’s Obst und Gemüse-Eck. Foto: Jasmin Darr

Das beste an den Blumen bei Hozan’s Obst und Gemüse-Eck ist, dass man sie einzeln kauft und dann selbst einen Strauß aus ihnen binden kann. So ist der Strauß persönlich und günstiger, als wenn man einen großen, fertig gebundenen Blumenstrauß im Laden kauft. Billig sind die Blumen deshalb aber nicht – im Gegenteil – dafür sind sie aber auch qualitativ hochwertig. Sie halten lange und verschönern jede Wohnung. Vor allem für Wildblumen-Fans ist dieses Geschäft die richtige Anlaufstelle.

  • Hozan’s Obst und Gemüse-Eck Sredzkistraße Ecke Kollwitzstraße

Zimtschnecken und Kaffee von Zeit für Brot genießen

Zeit für Brot ist überall in Berlin und sogar über Berlins Grenzen hinaus bekannt. Ein echter Leckerbissen sind die Zimtschnecken. Foto: Jasmin Darr

Wie startet man besser in den Tag, als mit einem vollmundigen Kaffee und einer Zimtschnecke zum Niederknien? Die von Zeit für Brot sind berlinweit bekannt. Der Teig ist weich und die Zimtfüllung schmeckt auch um 18 Uhr noch hinreißend. Neben süßen Sünden gibt es hier natürlich auch noch weitere, leckere Backwaren. Alle bei Zeit für Brot verwendeten Zutaten stammen aus ökologisch nachhaltiger Landwirtschaft – und gebacken wird auch ausschließlich von Hand. Wir finden: Diese Qualität schmeckt man. Zimtschnecken in Berlin: Knusprig, fluffig, zimtig und immer ein Genuss.

  • Zeit für Brot Eberswalder Str. 26, Mo-Fr 7-20 Uhr, Sa-So 8-20 Uhr, zeitfuerbrot.com

Dem Café Chagall einen Besuch abstatten und ukrainische Pelmeni probieren

Prenzlauer Berg
Gemütlich und einladend ist das Café Chagall im Prenzlauer Berg. Die Speisekarte ist vielfältig. Wir empfehlen besonders die ukrainischen Pelmeni. Foto: Jasmin Darr

Das Café Chagall in der Nähe der U-Bahn-Station Senefelderplatz bietet traditionelle ukrainische Speisen an. Besonders empfehlenswert sind die hausgemachten Pelmeni. Diese gibt es mit Fleisch- und Spinatfüllung, dazu bekommt man einen leckeren Salat. Die Stimmung vor und in dem Café ist heimisch, weil hier immerzu entspannte Mukke läuft. Steht man davor und wartet auf seine Bestellung, lohnt es sich, sein Handy bereit zu halten, falls man einen der Songs shazamen möchte. Wer keine Lust auf Pelmeni hat, kann Salat mit gratiniertem Ziegenkäse, Schaschlik, Rippchen oder Hühnchenspieße probieren. Auch für Bubble-Tea-Liebhaber:innen lohnt sich der Besuch – dieser wird hier nämlich auch angeboten.


 Bei Schönwetter im Mauerpark entspannen

Der Name des Mauerparks geht auf die 1961 errichtete Mauer zurück. Auf der „Hinterlandmauer“, die sich oben auf dem Parkhügel befindet, malen Graffiti-Künstler:innen heute immer wieder neue Bilder. Foto: Imago/Bildgehege

Im Mauerpark bieten mehrere große Liegewiesen Platz für Entspannung. Besonders schön ist aber der Ausblick von dem Hügel aus im südöstlichen Teil des Mauerparks. Von ihm aus blickt man auf den Park und auf all die interessanten Menschen, die ihn durchlaufen. Manche spazieren vornehm zurechtgemacht den Gehweg entlang, als wäre er ein Catwalk. Andere schlendern entspannt mit einem geöffneten Feierabendbier in der Hand und zwei weiteren im Rucksack, durch den Park. Dafür lieben wir Berlin. Nicht nur zum Beobachten und Stadtmomente einfangen empfiehlt sich die schräge Liegewiese auf dem Hügel, sondern auch zum Sonnenuntergang beobachten. Das sorgt für Urlaubsgefühle nach dem Feierabend. Wer regelmäßig herkommt, kann immer wieder neue Motive und Sprüche auf der Mauer lesen, die sich auf dem Hügel der Wiese befindet.


Besondere Eissorten probieren bei Hokey Pokey

Hokey Pokey
Eis-Liebhaber:innen sollten, sofern sie es noch nicht kennen, unbedingt mal die besonderen Sorten der Patisserie Hokey Pokey probieren. Im Prenzlauer Berg gibt es mehrere Läden. Foto: Jasmin Darr

Bei Hokey Pokey gibt es leckeres, selbst gemachtes Eis. Wer einmal die kuriosen Eissorten, etwa Apfel-Basilikum oder Butterkaramell mit Meersalz, probiert hat, versteht, warum an warmen Tagen die Schlange so lang ist, als wäre der Eisladen ein begehrter Nachtclub – das Eis schmeckt zum Dahinschmelzen.

  • Eispatisserie Hokey Pokey Oderberger Str. 38, tgl. 12-19 Uhr und Stargarder Straße 73+72, tgl. 12-22 Uhr www.hokey-pokey.de

Kuchen von SowohlAlsAuch schnabulieren

Prenzlauer Berg
Die liebevoll gebackenen, immer hübsch verzierten Küchlein und Torten von SowohlAlsAuch sind berühmt für ihren guten Geschmack. Foto: Jasmin Darr

Klassische Torten, ausgefallenes und wunderschön verzierte Kuchen gibt es bei SowohlAlsAuch. Das Café mit einer eigenen Bäckerei nebenan lockt Gäste aus der ganzen Stadt, die hier feine Torten- und Kuchensorten probieren wollen. Das Café bietet auch Frühstück an, etwa eine Platte für zwei mit gefüllten Crêpes, Salat, Shrimps und leckeren Wurst- und Käsesorten. Wenn auch das Frühstück von SowohlAlsAuch nicht so berühmt ist, wie die Kuchen und Torten, so lässt es euch doch gut in den Tag starten.


Schätze und Leckerbissen finden auf dem Wochenmarkt am Kollwitzplatz

Wochenmarkt am Kollwitzplatz
Auf dem Wochenmarkt am Kollwitzplatz gibt es feine Ware zu kaufen. Und wer gerne bummelt, wird sich hier ebenfalls wohlfühlen – denn es gibt viel zu gucken und viel zu schnabulieren. Foto: Imago/Pemax

Jeden Samstag gibt es im Prenzlauer Berg ein schönes Zusammenkommen unter freiem Himmel. Zwischen 9 und 16 Uhr verkaufen Händler:innen Lebensmittel, Snacks To-go, Kunsthandwerk, feine Öle, Haushaltswaren und mehr. Sehr empfehlenswert sind die Käsestände, die neben regionalen Sorten auch besten französischen Käse, etwa die Sorte Comté, anbieten. Neben dem Wochenmarkt am Kollwitzplatz gibt es auch noch einen Ökomarkt, der jeden Donnerstag zwischen 12 und 19 Uhr stattfindet. Hier gibt es regionale Lebensmittel und andere tolle Waren. Einkaufen unter freiem Himmel: Die schönsten Wochenmärkte in Berlin.


Mit Snacks und Getränken am Helmholtzplatz entspannen

Der Helmholtzplatz ist ein gemütlicher Ort im Prenzlauer Berg, der zum Entdecken und Verweilen einlädt. Foto: Jasmin Darr

Im Helmholtzkiez im Prenzlauer Berg befindet sich eine kleine, gemütliche Parkanlage: der Helmholtzplatz. In den vielen Restaurants und Bars, die sich rund um die Grünfläche herum befinden, kann man sich mit Getränken und Snacks eindecken. Wer gerne Tischtennis, Basketball oder Fußball spielt, kommt ebenfalls nicht zu kurz, im Park befinden sich nämlich Tischtennisplatten, Körbe und ein umzäunter Fußballplatz. Manchmal kommen Leute zum Musizieren her, die dann Anwohner:innen und Passant:innen mit ihren Klängen erfreuen – oder auch nicht. Für Besucher:innen mit Kindern gibt es einen großen Spielplatz. Und für diejenigen, die ohne Kinder und nur zur Entspannung herkommen, gibt es viele Sitzmöglichkeiten, darunter Bänke und Steinmauern, die sich fernab des Spielplatzes befinden.


Ein Abendspaziergang in der Stargarder Straße

Prenzlauer Berg
In rötlichen Farben leuchtet der Abendhimmel über dem Helmholtzkiez auf und setzt die Gethsemanekirche hübsch in Szene. Foto: Imago/Seeliger

Wenn es im Helmholtzkiez Abend wird, leuchten der Abendhimmel und die Straßenlaternen sich gegenseitig an. Die höchsten Gebäude im Kiez kann man dann in besonders schönem Licht bewundern, etwa die Gethsemanekirche, die sich in Nähe des S- und U-Bahnhofs Schönhauser Allee befindet. In dieser Straße flanieren täglich eine Vielzahl von alteingesessenen Berliner:innen, Tourist:innen, Wahlberliner:innen und Jugendlichen. Alle treffen sie sich hier, um auf den Bänken zu plaudern oder um alleine mit Kopfhörern auf den Ohren die lange Stargarder Straße entlang zu spazieren. Am Abend ist die Stimmung hier fast gemütlicher als tagsüber, weil die Straße dann ruhiger und weniger belaufen ist.


Beim Bücherbaum vorbeischauen und auf der Wiese am Kollwitzplatz sonnen und lesen

Der Bücherbaum in der Sredzkistraße ist nur einer von vielen Bücherbäumen in der Stadt. Dieser hier trägt den Namen Bücherwald. Foto: Jasmin Darr

Hübsche Straßencafés und ansprechende Restaurants prägen das Stadtbild im Kollwitzkiez. Doch wer genauer hinsieht, bemerkt schnell, dass im Kiez oftmals Kisten mit nützlichen oder sonderbaren Dingen zum Verschenken herumstehen. Seit 2008 steht in der Sredzkistraße 48 ein ulkiger Bücherbaum. Die liebliche Bibliothek im Freien ist immer zugänglich. Wer Bücher loswerden möchte oder neue Bücher zum Lesen sucht, sollte dem Bücherbaum namens Bücherwald mal einen Besuch abstatten. Hat man etwas gefunden, bietet es sich an weiter zum Kollwitzplatz zu spazieren und dort – wenn das Wetter es erlaubt – in aller Seelenruhe zu lesen.


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