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tip-Preview: „Maria Stuart – Königin von Schottland“ am 2.1. im Kino Hackesche Höfe

Feministischer Blickwinkel: Mit ihrem Spielfilmdebüt „Maria Stuart – Königin von Schottland“ liefert ­Regisseurin Josie Rourke eine erfrischend neue Sicht auf den Kampf zweier mächtiger Frauen

Liam Daniel/ Focus Features

Spannende Intrigen, wechselnde Loyalitäten und ein weiblicher Dickkopf: In die ­Geschichte ist Maria Stuart vor allem als jene katholische schottische Königin eingegangen, die in der komplizierten politischen und theologischen Gemengelage des 16. Jahrhunderts erst den Machtkampf im eigenen Land verlor und sich im anschließenden englischen Exil in so ­viele Verschwörungen gegen Königin Elizabeth I. verzettelte, dass diese schließlich die Geduld und Maria den Kopf verlor.

In dem opulenten Historiendrama ­„Maria Stuart, Königin von Schottland“ ergänzt die britische Regisseurin Josie Rourke diese Geschichte um einen dezidiert feministischen Blickwinkel, der eine äußerst tolerante und modern denkende Maria (Saoirse Ronan, Foto) und die eher zögerlich agierende Elizabeth (Margot Robbie) weniger als Konkurrentinnen denn als Schwestern im Geiste ansieht, die sich in einem Machtpoker egoistischer männlicher Berater bewähren müssen.LP
Tip-Preview mit „Maria Stuart – Königin von Schottland“

tip-Preview: „Maria Stuart – Königin von Schottland“ (OmU), Mi 2.1., 20 Uhr, Kino Hackesche Höfe

Die Freikarten sind leider schon weg. Sie können noch reguläre Tickets an der Kinokasse kaufen.

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